Kann Mineralwasser schlecht werden?

Foto: SGS

Obst fault, Brot schimmelt, Käse ebenso. Aber wie ist es bei Mineralwasser?

Auf jeder Wasserflasche steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum, so schreibt es der Gesetzgeber vor. Wasser hält laut Aufdruck in der Regel mindestens ein bis zwei Jahre. „Tatsächlich bewahrt das Wasser seine Qualität in der Realität sehr viel länger. An sich ist es sogar unbegrenzt haltbar, vorausgesetzt, die Flasche bleibt versiegelt“, sagt Sebastian Rau von SGS Institut Fresenius.

Ausschlaggebend für die lange Frische und Haltbarkeit sind die natürliche Reinheit sowie eine hygienische Abfüllung. „Die Zugabe von Kohlensäure wirkt sich ebenfalls positiv auf die Haltbarkeit von Mineralwasser aus“, weiß der Mineralwasser-Experte. Im Auftrag von Getränkeherstellern analysiert SGS Institut Fresenius regelmäßig die Inhaltsstoffe von Mineralwässern auf Zusammensetzung und Sicherheit.

Eine weitere Rolle bei der Haltbarkeit von Wasser spielt die Flasche selbst – oder besser gesagt das Material, aus dem die Flasche hergestellt wird. „Plastikflaschen lassen sich beispielsweise noch nicht so lange lagern wie Glasflaschen. Das SGS Institut Fresenius hilft Herstellern dabei, Verschlüsse, Verpackungen und Abfüllprozesse zu optimieren“, sagt Mineralwasser-Experte Sebastian Rau. In den Labors werden dabei PET-Granulate, Getränkeflaschen und Plastikverpackungen getestet und analysiert. „Damit unterstützen wir Getränkehersteller bei ihrem Ziel, den Zeitraum, in dem die Qualität des Wassers am besten ist, zu verlängern.“

Ist die Flasche erst einmal geöffnet, sollte das Wasser innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Der Grund dafür ist, dass beim Öffnen der Flasche Mikroorganismen ins Wasser gelangen können. „Befinden sich diese erst einmal in der Flasche, vermehren sie sich – besonders gut gelingt ihnen das in hellen und warmen Umgebungen“, so Mineralwasser-Experte Rau. Daher sollte die angebrochene Wasserflasche am besten immer kühl und dunkel gelagert werden. Die besten Bedingungen bietet in den heimischen vier Wänden dafür der Kühlschrank.

Quelle: SGS Institut Fresenius

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