Kulinarische Reise in den Orient mit würzig-leichtem Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen

Die orientalische Küche lockt mit wunderbar duftenden Gewürzen, Kräutern und der typischen Gemüse-Power, die jedes Essen zum aromatischen Ereignis machen.

Weltweit haben Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert und können endlich wieder nach Lust und Laune essen! Kichererbsen, genauso wie Lamm, Linsen, Bohnen – viel Gemüse überhaupt – und Beilagen mit Couscous oder Bulgur gehören zu den typischen Zutaten in der Küche des Morgenlandes. Sie werden mit duftenden Gewürzen wie Koriander oder Minze, aber auch Zimt, Safran und Kumin kombiniert, so dass jedes Gericht wunderbar aromatisch schmeckt.

Orient à la Carte

Von einfach, wie gefülltes Fladenbrot oder Blumenkohl-Couscous, bis raffiniert, wie Bratapfel gefüllt mit Fleisch: Die orientalische Küche entführt Augen und Geschmacksknospen in die Welt von 1001 Nacht und spiegelt das bunte Spektrum der nordafrikanischen Maghreb-Staaten und Länder des Nahen Ostens wider.

Die traditionellen orientalischen Vorspeisen – Mezze – gibt es in einer wunderbar großen Vielfalt. Sie sind hauptsächlich vegetarisch und werden vorwiegend kalt serviert – so wie unser köstlicher Möhren-Zucchini-Salat mit geröstetem Sesam und Kichererbsen. Als Hauptspeise steht oft die Tajine auf der Speisekarte – das Nationalgericht von Marokko. Meist wird es mit Lamm, Rindfleisch oder Fisch und viel Gemüse gekocht – traditionell in einem speziellen, tönernen Schmortopf mit kegelförmigem Deckel.

Der aus vorgekochtem Hartweizengrieß hergestellte Bulgur ist eine Spezialität aus dem Vorderen Orient. Er wird gern in Salaten, warmen Gerichten und als Füllung von Gemüse verwendet. Couscous ist dagegen eine nordafrikanische Spezialität, ebenfalls aus Weizengrieß, der lediglich mit Wasser befeuchtet und dann zerrieben wird. Couscous ist eine vielfältige Beilage und bestens geeignet für Salate mit knackigem Gemüse und frischen Kräutern.

Dazu werden Wasser, vor allem aber Tee getrunken – den ganzen Tag! Zum Beispiel Minz-Tee in Nordafrika oder Schwarzer Tee im Nahen Osten.

Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen

Foto: BVEO

Zutaten für 4 Personen:

4 große Möhren
4 Zucchini
½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
½ TL Paprikapulver
1 Knoblauchzehe
1 EL Honig
Saft einer Zitrone
5 EL Olivenöl (oder Arganöl)
1 Bund frischer Koriander
1 Dose vorgekochte Kichererbsen
2 TL Ras-el-Hanout Gewürzmischung
2 EL Sesam
Salz
Saucen-Dip: 100 g Joghurt, 3 EL Tahini (Sesampaste), ½ Bio-Zitrone (Saft + Schale)

Zubereitung:

Ofen auf 200°C vorheizen.

Geschälte Möhren und Zucchini mit einem Spiralschneider zu langen Gemüse-Spaghetti verarbeiten. Wenn Sie keinen Spiralschneider haben, können Sie alternativ auch eine Reibe oder einen Gemüseschäler benutzen. Die Zucchini-Spaghetti mit Küchenpapier abtupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.

In einer großen Schüssel Öl, Zitronensaft, Honig, Kreuzkümmel und Paprikapulver mit dem gepressten Knoblauch, Salz und der Hälfte des Korianders zusammenrühren. Die Gemüse-Spaghetti dazu geben, unterheben und die Schüssel zur Seite stellen.

Die Kichererbsen aus der Dose nehmen, waschen, gut trocknen und auf einem Backblech ausbreiten. Ein bisschen Olivenöl, Ras-el-Hanout, Chiliflocken (optional) und Salz dazugeben. Dann in den vorgeheizten Ofen schieben.

Während der 30 – 40-minütigen Backzeit die Kichererbsen ein- bis zweimal schütteln, damit sie gleichmäßig braun werden. Die Kichererbsen sind fertig, wenn sie knackig und goldbraun sind.

Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett ca. eine Minute lang rösten. Dann Kichererbsen und Gemüse vermischen, und den gerösteten Sesam sowie den restlichen Koriander dazugeben.

Dazu einen Saucen-Dip reichen:

Joghurt, Sesampaste (Tahini) und Zitronensaft vermischen und leicht salzen. Zitronenschale darüberreiben.

Quelle: BVEO

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