Endspurt für die Rapsernte

Ob als gesundes, Omega-3-Fettsäure-reiches Rapsöl für den Salat oder zum Braten, ob als eiweißreiches Tierfutter oder als Biokraftstoff – Raps ist ein richtiges Multitalent.

Der Rapsertrag in diesem Jahr dürfte ca. 5 bis 10 % geringer ausfallen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, begonnen mit schwierigen Auflaufbedingungen im Herbst 2016 bis hin zu Frost während der Blüte und extremer Hitze in der Abreife.

Raps ist nicht nur unsere bedeutendste Öl-, sondern auch unsere wichtigste Eiweißpflanze. Raps wird im August ausgesät und im darauffolgenden Jahr im Juli geerntet. Damit steht die Rapspflanze 11 Monate auf dem Feld und schützt den Boden vor Erosion durch Wind und Wasser. Ein markantes Markenzeichen des Rapses ist seine gelbe Blüte, die ab Ende April die Landschaft leuchten lässt. In der Fruchtfolge folgen auf Raps typischerweise Winterweizen und Wintergerste.

Gut zu wissen: Aufgrund seines Fettsäuremusters ist Rapsöl besonders gesund. Kein Wunder, dass Rapsöl das beliebteste Speiseöl in Deutschland ist. Durch das Pressen der Rapssaat entstehen jährlich gut 2 Mio. t Rapsöl, die auch als Rohstoff für die Biodieselproduktion verwendet werden.

Beim Pressen der Rapssaat entsteht neben dem Öl das Rapsschrot. Wegen seines hohen Eiweißgehaltes ist Rapsschrot ein reichhaltiges Futtermittel, das direkt vor der Haustür wächst. Im Rheinland wurden im Jahr 2016 circa 16 000 ha Raps angebaut.

Quelle: Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV)

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