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Hafer unterstützt Blutzuckerbalance und Leistungsfähigkeit

Rubrik(en): Pressefach Hafer - Die Alleskörner | Richeza Reisinger | 10. August 2017, 10:46 Uhr |
 

Hafer ist der Vollkorn-Spezialist für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Sein löslicher Ballaststoff Beta-Glucan kann einen zu hohen Cholesterinspiegel senken und einen normalen Blutdruck unterstützen; er sättigt lang anhaltend und fördert damit das Gewichtsmanagement. Darüber hinaus sorgt das Beta-Glucan im Hafer für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Bereits seit langem wird Hafer bei erhöhten Blutzuckerwerten und bei Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt. Durch einen zweitägigen haferbetonten Speiseplan können Blutzuckerspiegel und Insulingabe um bis zu dreißig Prozent reduziert werden.

 

Drei Hafer-Nährstoffe sind in Bezug auf den Blutzuckerspiegel wesentlich: Kohlenhydrate, Zucker und der Ballaststoff Beta-Glucan.

Hafer ist mit 0,7 Prozent zuckerarm und enthält knapp sechzig Prozent langkettige Kohlenhydrate, die den Zuckerstoffwechsel günstig beeinflussen. Sie werden langsam in ihre Zuckerbausteine, die Glucose, abgebaut und ebenso langsam ins Blut abgegeben. Neben diesen beiden Nährstoffen ist der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan im Hafer der weitere wesentliche Wirkungsfaktor. Beta-Glucan bildet mit der Flüssigkeit aus der Nahrung ein zähflüssiges Gel, das Nahrungsbestandteile und Nährstoffe einschließt. Dadurch verlangsamen sich sowohl der Nährstoffabbau im Dünndarm als auch der Nährstofftransport ins Blut. Dies ermöglicht einen Blutzuckerspiegel, der nicht in Spitzen ausschlägt, sondern kontinuierlich ansteigt, länger sättigt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhält.

Dies ist für Wohlbefinden, Konzentration und Kondition im Arbeitsalltag, in der Freizeit und beim Sport wesentlich. Darüber hinaus zieht ein ausbalancierter Blutzuckerspiegel eine gemäßigte Insulinausschüttung nach sich, wodurch die Fettverbrennung angekurbelt wird.

 

Die Erfolgseigenschaften des Hafer-Beta-Glucans

Mehrere wissenschaftliche Studien zeigen, dass neben dem hohen Molekulargewicht dieser Substanz im Hafer vor allem die hohe Zähflüssigkeit des Gels, das mit Beta-Glucan gebildet wird, maßgeblich ist. Wurde in der Studie diese Viskosität durch Zugabe von Flüssigkeit „künstlich“ verringert, hatte dies einen höheren Blutzuckerwert zur Folge.

Mit der Viskosität hängt auch das Ergebnis einer anderen Studie zusammen. Die Tatsache, dass das Beta-Glucan über die Flüssigkeitsbindung eine viskose Lösung bildet, hemmt den Abbau der Stärke aus den Kohlenhydraten. Damit verzögert sich die Aufnahme der abgebauten Glucose in die Blutbahnen zusätzlich.

Trotz der Komplexität dieser Stoffwechselvorgänge zeigt sich klar der entscheidende Einfluss des Hafer-Beta-Glucans auf einen ausgeglichenen, stabilen Blutzuckerspiegel, der kurz- wie langfristig für gesundheitliches Wohlbefinden wichtig ist.

 

Ernährungsfachkräfte empfehlen Hafer zur Regulierung des Blutzuckers

Drei Viertel der kontinuierlich von der Initiative „Hafer Die Alleskörner“ befragten Fachkräfte empfehlen Hafer ihren Patienten bei erhöhten Blutzuckerwerten, Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2. Zahlreiche Rückmeldungen aus der Praxis bestätigen auch den erfolgreichen Einsatz der sogenannten „Hafertage“.

An diesen zwei bis drei Tagen besteht der Speiseplan ausschließlich aus einer warmen Haferspeise, die mit wenig Gemüse, Obst oder Mandeln verfeinert wird. Die Energieaufnahme liegt bei unter 1000 kcal pro Tag, es werden allein über die Haferflocken 22 Gramm Ballaststoffe und zehn Gramm Beta-Glucan aufgenommen. Dies ist in mehrfacher Hinsicht ein anspruchsvoller Diätplan, der hohe Motivation und eingehende Beratung und Betreuung voraussetzt, aber entsprechend auch positive Effekte für den Patienten bringen kann. Blutzuckerspiegel und Insulingabe können um bis zu dreißig Prozent reduziert werden.

In ihrer Leitlinie zur Kohlenhydratzufuhr bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dass mit wahrscheinlicher Evidenz ein hoher Verzehr an Getreidevollkornprodukten sowie an Ballaststoffen in Getreidevollkornprodukten das Risiko unter anderem für Diabetes mellitus Typ 2 senkt.

 

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