Europas Top 3 – Das sind die beliebtesten Speiseöle

Speiseöle
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Speiseöle sind ein fester Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Nicht nur beim Anbraten spielt Öl eine große Rolle, da es sogleich in vielen Gerichten als zentraler Geschmacksträger eingesetzt wird. Dennoch machen wir uns zu selten Gedanken um die tatsächlichen Inhaltsstoffe unserer Speiseöle und deren Auswirkungen auf den Körper. Doch welches sind die drei beliebtesten Speiseöle in Europa und woraus ziehen sie ihre enorme Beliebtheit?

Gesunde Fettsäuren im Leinöl

Es ist vor allem seine positive Auswirkung auf die Gesundheit, die das Leinöl aktuell so beliebt macht. Durch einen hohen Anteil an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren liefert es dem Körper viele essentielle Nährstoffe, welche dieser nicht selbst herstellen kann. Diese wiederum produzieren das gesunde HDL-Cholesterin, das vor Ablagerungen in den Gefäßen schützt. Mediziner empfehlen daher eine regelmäßige Einnahme des Öls, wenn der persönliche Bedarf an ungesättigten Fettsäuren noch nicht gedeckt sein sollte. Auf der anderen Seite verfügt das Leinöl allerdings über einen besonderen Eigengeschmack, der sich nicht mit allen Gerichten kombinieren lässt. Aus diesem Grund reicht es aktuell nur für den dritten Platz unter den beliebtesten Speiseölen in Europa.

Das steirische Kürbiskernöl

Das typisch steirische Kürbiskernöl wird aktuell besonders häufig zum Verfeinern von Salaten oder Suppen eingesetzt. Durch seine dezent nussige Note verleiht es vielen Gerichten den letzten Schliff. Tatsächlich handelt es sich um eine regionale Spezialität der Steiermark, die beispielsweise auf fandler.at angeboten wird. Auch hier ist es wieder der verhältnismäßig hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, der das gesundheitliche Profil des Öls weiter schärft. Da wir in unserer heutigen Ernährungsweise ohnehin dazu neigen, zu wenige ungesättigte Fettsäuren zu uns nehmen, handelt es sich um eine wertvolle Möglichkeit, dem Körper etwas Gutes zu tun.

Der Alleskönner Olivenöl

Nach wie vor bleibt das Olivenöl unangefochten auf dem ersten Platz der beliebtesten Speiseöle in Europa. Dies liegt vor allem an den südlichen Staaten, die das Olivenöl in ihrer Küche sehr dominant zum Einsatz bringen. Vor allem in kaltgepresster Form liefert es dem Körper neben zahlreichen Kalorien einige ungesättigte Fettsäuren, obwohl deren Anteil deutlich niedriger liegt, als dies beispielsweise beim Leinöl der Fall ist.

Entscheidend für die Qualität ist aber auch die Auswahl des richtigen Öls. Bereits die hohen preislichen Unterschiede, die in der Regel zwischen den Ölen unterschiedlicher Hersteller zu erkennen sind, geben einen klaren Hinweis darauf, wie es auch um die qualitativen Werte steht. In seltenen Fällen wird das Olivenöl auch zum Anbraten eingesetzt. Da es allerdings andere Öle gibt, die deutlich hitzebeständiger sind, handelt es sich definitiv nicht um eine Kernfunktion des Olivenöls.

Gesund in gewissen Maßen

Am Ende nehmen Speiseöle völlig zurecht eine wichtige Rolle in unserer Ernährung ein. Zunächst ist dabei das Fett als Geschmacksträger von Bedeutung, der vielen Gerichten eine besondere Note verleiht. Auf der anderen Seite sorgt die pauschale Verteufelung der Fettsäuren häufig dafür, dass wir uns gar nicht im Klaren darüber sind, wie wichtig speziell ungesättigte Fettsäuren für den Organismus und die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen sind. Geschieht dies in gewissen Maßen, so kann also auch in Zukunft getrost zu hochwertigen Ölen gegriffen werden, die sich verschiedenen Gerichten perfekt beifügen lassen. Wer sich zudem Gedanken über die tatsächlichen Inhaltsstoffe macht und dies als Entscheidungshilfe einbezieht, ist auf einem guten Weg.

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