Geschmortes Geflügelfleisch: Zart wärmender Genuss!

Der Klassiker unter den Garmethoden ist auch für feines Geflügelfleisch eine schmackhafte Art, Mahlzeiten noch abwechslungsreicher zu gestalten. Dabei punktet das Schmoren vor allem in den kalten Monaten mit leckeren Rezeptideen.

Klassische Schmorgerichte für wärmenden Geflügelgenuss

Schmoren ist ein kombiniertes Garverfahren. Zuerst wird Geflügelfleisch scharf angebraten, so entstehen die beliebten Röstaromen. Erst dann wird das Fleisch in einer Flüssigkeit – zum Beispiel Brühe, Fond oder Wein – gedünstet.

Besonders häufig wird Gulasch so zubereitet, aber auch die saftigeren Keulen von Hähnchen und Pute eignen sich hervorragend zum Schmoren. Zubereitet werden diese Gerichte in einem Bräter mit geschlossenem Deckel, entweder auf dem Herd oder im Ofen, und auf jeden Fall bei höchstens 100 °C.

Im Winter sind diese Gerichte mit Geflügel, Kürbis und Wurzelgemüse angenehm wärmend, butterweich und außerdem herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Denn das zarte Fleisch behält seinen Kurzgarer-Vorteil – es braucht auch bei eigentlich zeitintensiveren Garmethoden gar nicht so lange und verspricht in kürzerer Zeit großen Schmorgenuss.

Frische Ideen mit geschmortem Geflügelfleisch

Gulasch geht aber auch anderes – mit feinem Putenfleisch, Gurken, Tomaten und Lauch zum Beispiel. Das schmeckt nach Leichtigkeit und beweist: Schmoren ist immer in! Auch ein grünes Curry mit erfrischend-cremiger Kokosmilchnote überzeugt als Schmorgericht. Ein schmackhafter Vorteil dieser Garmethode ist nämlich, dass das Aroma der verwendeten Flüssigkeit aufs Fleisch übergeht und so für noch mehr Geschmack sorgt.

Und dabei sind Hähnchen, Pute & Co. aus dem Schmortopf so zart, dass sie ebenfalls perfekt zu feinen Salaten passen, beispielsweise als Pulled Chicken, das auf der Zunge zergeht und augenblicklich jeden Genießer zum Geflügelfan macht.

Quelle: Informationsbüro Deutsches Geflügel

Geschmorte Entenkeulen mit Äpfeln und Spitzkohlsalat

Zutaten (für 4 Personen):

4 Entenkeulen
300 g Äpfel
300 g Staudensellerie
4 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
2 EL Butterschmalz
2 EL Tomatenmark
300 ml trockener Rotwein
500 ml Geflügelbrühe
3-4 Zweige Thymian
500 g Spitzkohl
2 Prisen Zucker
2 EL Weißweinessig
4 EL Rapsöl

Zubereitung:

Entenkeulen mit Salz und Pfeffer würzen. Äpfel waschen, trocknen, vierteln und entkernen. Staudensellerie putzen, waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.

Butterschmalz erhitzen, Entenkeulen rundherum anbraten und herausnehmen. Äpfel und Sellerie im Bratfett drei Minuten andünsten, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und mitbraten, Tomatenmark einrühren und kurz anrösten, mit Rotwein ablöschen und sämig einkochen, mit Geflügelbrühe auffüllen und aufkochen. Entenkeulen und Thymian in die Sauce geben, mit Salz und Pfeffer würzen, im Ofen auf der mittleren Schiene bei 160 °C etwa 1,5 Stunden schmoren. Das Fett von der Sauce abschöpfen.

In der Zwischenzeit Spitzkohl waschen, vierteln, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Mit Zucker, Weißweinessig und Öl marinieren und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Salat mehrfach umrühren, bis er weich geworden ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Entenkeulen mit Äpfeln und dem Spitzkohlsalat servieren.

Nährwerte: Pro Portion ca. 432 kcal, 29 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 10 g Eiweiß

Einkaufstipp

Achten Sie beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft, zu erkennen an den „D“s auf der Verpackung. Diese stehen für eine streng kontrollierte heimische Erzeugung nach hohen Standards für den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.

Quelle: ZDG – Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.
www.deutsches-geflügel.de

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