Mit CRISPR und Genome Editing: Vom chemischen zum biologischen Pflanzenschutz

Resistente Schädlinge, Verbote von Wirkstoffen, besorgte Verbraucher – der chemische Pflanzenschutz stößt an seine Grenzen. Das bewährte Rezept – alte Wirkstoffe durch neue, bessere zu ersetzen – funktioniert nicht mehr richtig. Und auch der Öko-Landbau hat hier seine Schwachstellen. Der Pflanzenschutz steht vor einem Strategiewechsel. Der Schlüssel dazu liegt in neuen biotechnologischen Verfahren und den Erkenntnissen aus der Pflanzenforschung.

Dass Schädlinge und Krankheitserreger früher oder später resistent werden gegen die Mittel, die sie in Schach halten sollen, wissen Praktiker seit langem. Bisher wurden dann die alten Wirkstoffe durch neue – meist bessere – ersetzt. Das verschaffte den Nutzpflanzen für eine gewisse Zeit erneut einen Vorsprung gegenüber ihren „Feinden“ und Konkurrenten. Doch dieses Prinzip stößt immer häufiger an seine Grenzen: Neue chemische Wirkstoffe gibt es praktisch nicht mehr. Fast alle geeigneten Wirkmechanismen, um Schädlinge und Erreger zu treffen, ohne die Nutzpflanze selbst zu schädigen, werden bereits genutzt.

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Quelle: Forum Bio- und Gentechnologie e.V.

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