Studie zum Zusammenhang von Nusskonsum und dem Risiko von Herzkreislauferkrankungen

Liebe Leser,

eine aktuelle Studie zu Nusskonsum in Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für Herzkreislauferkrankungen enthält tolle Neuigkeiten für Mandelfans!

Die groß angelegte Forschungsanalyse umfasste mehr als 210.000 Probanden, darunter weibliche Teilnehmerinnen der Nursesꞌ Health Study und Nursesꞌ Health Study II und männliche Teilnehmer von der Health Professional Follow-Up Studie. Die Analyse zeigt, dass Personen, die regelmäßig Baumnüsse essen − zwei oder mehrmals pro Woche − ein geringeres Risiko haben, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder koronare Herzkrankheiten zu entwickeln als jene Personen, die nie oder fast nie Nüsse essen.1

Über zwei Jahrzehnte Forschung belegen den positiven Einfluss von Mandeln auf den Erhalt eines gesunden Herzens. Im Jahr 2016 stellte eine Meta-Analyse und systematische Auswertung den Umfang bisheriger Forschungen bezüglich Mandeln und Herzgesundheit dar. Sie weist auf den signifikant positiven Effekt von Mandeln auf den gesamten Cholesterinspiegel, auf LDL Cholesterin und auf Triglyzeride hin, jedoch ohne Veränderung des HDL-Cholesterinwertes.2
Dies belegt eindeutig, dass Mandeln im Rahmen einer gesunden Ernährung sinnvoll sind und dabei helfen können, gesunde Blutfettwerte beizubehalten sowie das Risiko einer Herzkrankheit zu verringern.

Seit der Veröffentlichung dieser Meta-Analyse haben neue Studien die Vorteile des Verzehrs von Mandeln als Snack in Bezug auf die Herzgesundheit untersucht:

  • Einer Studie der Penn State Universität zufolge, kann das Snacken einer Handvoll Mandeln anstelle eines kohlenhydratreichen Snacks dabei helfen, die effektivste Art von HDL oder “gutem” Cholesterin zu stärken und dessen Fähigkeit verbessern, schädliches Cholesterin aus dem Körper zu entfernen.3 Als Probanden wählten die Forscher 48 normal- und übergewichtige Männer und Frauen mittleren Alters. Alle von ihnen befolgten einen traditionellen cholesterinsenkenden Ernährungsplan. Eine Gruppe nahm  43 Gramm Mandeln als Snack zu sich, während die andere Gruppe einen kohlenhydratreichen Muffin mit einem ähnlichem Kaloriengehalt verzehrte. Bei den Mandelsnackern verringerten sich die „schlechten“ LDL Cholesterinwerte, während die „guten“ HDL Cholesterinwerte gleichblieben – dieser Effekt stellt sich häufig ein, wenn Mandeln in die herzgesunde Ernährungsweise integriert werden.Aber das ist nicht alles. Die Forscher bemerkten eine Veränderung bei den „guten“ Cholesterinwerten der Teilnehmer: Der Verzehr von Mandeln statt des Muffins hatte einen Anstieg der Alpha-1 HDL-Partikel bewirkt – jener Cholesterinart, die dafür bekannt ist, am wirksamsten gegen Herzkrankheiten zu sein. Bei den normal-, aber nicht bei den übergewichtigen Teilnehmern verbesserten Mandeln auch die HDL-Funktion, sodass es besser in der Lage war, überschüssiges Cholesterin aus dem Körper zu entfernen.
  • Eine andere Studie mit koreanischen Erwachsenen verglich den Effekt des Verzehrs von Mandeln und Keksen mit gleichwertiger Kalorienanzahl als täglichen Snack auf die kardiovaskulären Risikofaktoren bei 84 übergewichtigen und adipösen Erwachsenen.4 Sie fanden heraus, dass die Teilnehmer aus der Mandelgruppe im Vergleich zu den Teilnehmern aus der Keksgruppe einen signifikanten Rückgang des gesamten Cholesterins, des LDL Cholesterins und des Nicht-HDL-Cholesterins aufwiesen. Mandeln verbesserten außerdem den Vitamin E-Spiegel, den Serum-Gesamtwert sowie den LDL-Cholesterinwert bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen. Kurzum, das  Integrieren von Mandeln als Snack kann übergewichtigen / adipösen Menschen dabei helfen, ihren Ernährungszustand zu verbessern und das Risiko für Herzkrankheiten zu reduzieren. Dies war die erste Studie, die den Mandelkonsum in der koreanischen Bevölkerung betrachtet hat. Auch wenn die meiste Forschungsarbeit bisher in der nordamerikanischen und europäischen Bevölkerung durchgeführt wurde, existieren ähnliche Ergebnisse von in Taiwan, Indien und nun auch in Südkorea durchgeführten Studien. Sie zeigen, dass die Vorteile in Bezug auf die Herzgesundheit zwischen den genetisch unterschiedlichen Gruppen ähnlich sind.

Wenn Sie Kopien der aktuellen Studien oder weitere allgemeine Informationen über Mandeln und Forschungsergebnisse zur Herzgesundheit wünschen, dann kontaktieren Sie uns gern.

Mit freundlichen Grüßen
Josephine Hartmann

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Josephine Hartmann
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Tel: 040 4133019-10
Email: josephine.hartmann@brandzeichen-pr.de

Über kalifornische Mandeln

Kalifornische Mandeln sind ein natürliches, vollwertiges und nährstoffreiches Lebensmittel, reich an Vitamin E und Magnesium. Eine 28 g-Portion enthält 6 g Eiweiß und 3,5 g Ballaststoffe. Die Mandeln stammen von Plantagen der 6.500 Mandelanbauern im kalifornischen Central Valley, der einzigen Region der USA, in der Mandeln erfolgreich zu kommerziellen Zwecken angebaut werden können. Sie sind das zweitwichtigste Anbauprodukt Kaliforniens und decken 80 Prozent der globalen Mandelproduktion ab.
Die Mehrheit der kalifornischen Mandelplantagen ist kleiner als 100 Hektar und nahezu 90 Prozent sind in Familienbesitz, die häufig bereits in dritter oder vierter Generation bewirtschaftet werden. 1950 schlossen die kalifornischen Mandelanbauer ihre Ressourcen zusammen und gründeten das heutige  Almond Board of California, eine Non-Profit-Vereinigung zur Vermarktung von Mandeln, die unter der Aufsicht des United States Department of Agriculture arbeitet.
Das Almond Board unterstützt Mandelproduzenten durch einen forschungsbasierten Ansatz in Produktion und Marketing. Seit 1973 wurden mehr als 42 Millionen US-Dollar in Forschungsprojekte zu Mandelproduktion, Qualität und Sicherheit, Ernährung und umweltbezogenen Aspekten des Anbaus investiert. Dadurch konnten wichtige Fortschritte erzielt und eine Kultur der ständigen Verbesserung geschaffen werden, die den Produzenten die Möglichkeit gibt, ihre wertvollen Ressourcen effizienter, produktiver und verantwortungsvoller einzusetzen. Mehr über die Innovationsführerschaft des Almond Board in den Bereichen Wassereffizienz, Abfallwiederverwertung, CO2-Reduktion, Bienengesundheit und mehr erfahren Sie im Blog. Weitere Informationen über Mandeln erhalten Sie auf www.almonds.de sowie auf unserem Facebook und Instagram Kanal.

1 Guasch-Ferré M,  Liu X,  Malik VS, Sun Q, Willett WC, Manson JE, Rexrode KM,  Li Y, Hu FB and Bhupathiraju SN. Nut Consumption and Risk of Cardiovascular Disease. Journal of the American College of Cardiology. 70(20):
DOI: 10.1016/j.jacc.2017.09.035
2 Musa-Veloso K, Paulionis L, Poon T, Lee HL. The effects of almond consumption on fasting blood lipid levels: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. Journal of Nutritional Science 2016; 5(e34):1-15.
3 Berryman CE, Fleming JA, Kris-Etherton PM. Inclusion of almonds in a cholesterol-lowering diet improves plasma HDL subspecies and cholesterol efflux to serum in normal-weigh individuals with elevated LDL cholesterol. The Journal of Nutrition 2017; 147(8): 1517-1523.
4 Jung H, Chen O, Blumberg JB, Kwak H-K. The effect of almonds on vitamin E status and cardiovascular risk factors in Korean adults: a randomized clinical trial. European Journal of Nutrition. 2017: doi.org/10.1007/s00394-017-1480-5.

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