Warum Sie gerade zu dieser Jahreszeit Sport machen sollten!

Eine flauschige Wolldecke, ein prasselnder Kamin, ein leckeres Heißgetränk und eine interessante Lektüre – so kann auch ein verregneter, kalter Tag angenehmer werden. Viele Menschen machen es sich aktuell gerne gemütlich und treiben in der kalten Jahreszeit generell auch weniger Sport an der frischen Luft. Doch Bewegung hat – gerade im Winter – besondere Vorteile.

Auf Jogging- oder Walkingrunden sollten Sie jetzt nicht verzichten, denn Sport an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und bei der Kälte wird es besonders gut stimuliert. Durch sportliche Betätigung schüttet der Körper zudem das Glückshormon Serotonin aus. Gerade Menschen, denen die dunkle Jahreszeit auf das Gemüt schlägt, sollten deshalb versuchen, sich das nötige Serotonin über sportliche Betätigung im Freien zu holen. So kann der Sport-Kick der Winterdepression vorbeugen.

Ein weiterer Grund für Aktivitäten im Freien, ist auch im Winter das Sonnenlicht. Denn nur mithilfe von Tageslicht auf der Haut kann unser Körper das unentbehrliche Vitamin D produzieren. Sportliche Bewegung verhindert auch die winterliche Müdigkeit, denn sie sorgt für einen erholsameren Schlaf. Um sich wirklich regelmäßig aufzuraffen hilft es, feste Verabredungen mit Trainingspartnern zu haben.

Im Winter sind beim Freiluft-Sport ein paar Besonderheiten zu beachten: Sicherheit geht vor und diese wird vor allem durch die Ausrüstung und das Aufwärmprogramm beeinflusst. Was Sie unbedingt vermeiden sollten, ist ein sportlicher Kaltstart. Die Muskulatur braucht länger um auf Temperatur zu kommen, deswegen ist ein Aufwärmprogramm wichtig. In der kalten und dunklen Jahreszeit sollten Sie besonderes Augenmerk auf die Kleidung legen: Achten Sie darauf, dass Sie reflektierende Elemente tragen.

Die Sichtbarkeit für Auto- und Radfahrer verbessert sich deutlich, wenn Sie zum Beispiel eine Warnweste, Leuchtclips oder eine Kopflampe nutzen. Auch Funktionskleidung, die den Schweiß nach außen entweichen lässt und dadurch den Körper nicht auskühlen lässt, ist empfehlenswert. Damit es Ihnen weder zu warm, noch zu kalt ist, ziehen Sie einfach mehrere dünne Schichten übereinander. Und noch ein Tipp: Auch wenn Sie im Winter weniger Durst verspürt wird, der Körper braucht ebenso Flüssigkeit wie im Sommer.

Bei Eis und Glätte sollten Sie aber nicht laufen gehen. Neben dem Verletzungsrisiko ist auch die körperliche Belastung bei extremen minus Graden für Normalsportler zu hoch. Wenn es zwar kalt ist, aber die Temperaturen noch im Plusbereich liegen, sollten Sie beim Joggen stets durch die Nase – und nicht durch den Mund – atmen. So beugen Sie Reizhusten vor und schützen Ihre Atemwege. Auch ein Tuch vor dem Gesicht kann helfen. Ab fünf Grad sollte eine Mütze oder ein Stirnband getragen werden, damit Sie nicht auskühlen.

Wer nicht joggen gehen möchte, dem empfehlen wir, kleine Rituale in den Alltag einzubauen. Dies kann die tägliche Zu-Fuß-Besorgung sein, während der Mittagspause ein flotter Spaziergang mit den Kollegen oder morgens und abends die größere Runde mit dem Vierbeiner. Sie werden sehen, Bewegung macht auch im Kalten Spaß und beugt Übergewicht, das sich meist im Winter ansammelt, vor! Und wenn Sie wieder zu Hause sind, freuen Sie sich umso mehr auf Ihre Wohlfühlecke.

Quelle: BKK24

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