Mehr Transparenz im Lebensmittelrecht

Die Europäische Kommission leitet heute (Dienstag) eine öffentliche Konsultation zum europäischen Lebensmittelrecht auf der Grundlage des kürzlich veröffentlichten Dokuments zur Eignungsprüfung zum allgemeinen Lebensmittelrecht ein. In dem Dokument wird auf die Notwendigkeit einer größeren Transparenz bei der Risikobewertung hingewiesen, insbesondere im Zusammenhang mit Genehmigungen und einer effektiveren Risikokommunikation.

Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis erklärte: „Die Kommission hält an der Verpflichtung fest, die sie eingegangen ist, als wir auf die Bürgerinitiative zu Glyphosat reagiert haben, und leitet einen Prozess ein, um das Vertrauen in die wissenschaftliche Bewertung der EU im Lebensmittelbereich zu stärken. Ich rufe alle interessierten Parteien, NGOs, Interessengruppen, Behörden auf, an der eingeleiteten Konsultation teilzunehmen.

Dies wird es der Kommission ermöglichen – wie versprochen – in diesem Frühjahr einen Legislativvorschlag vorzulegen, der das Governance-Modell der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stärkt und die langfristige Qualität ihrer wissenschaftlichen Kapazitäten unterstützt.“

Die Konsultation ist auch eine Reaktion der Kommission auf die Europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat, in der mehr Transparenz bei wissenschaftlichen Studien gefordert wurde, die im Rahmen des Lebensmittelrechtssystems durchgeführt werden. Die Konsultation läuft bis zum 20. März 2018.

Weitere Informationen:

Pressekontakt:
Laura Bethke
Tel.: +49 (30) 2280 2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Quelle: EU Kommission

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