In wenigen Schritten zum perfekten Kaffee

Kaffee
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Kein Start in den Tag ohne eine Tasse Kaffee – das morgendliche Lieblingsgetränk ist fixer Bestandteil des Frühstücks zahlreicher Menschen. Zubereitungsmöglichkeiten gibt es viele. Wie holt man das beste Aroma aus der Kaffeebohne? Und welche Unterschiede gibt es zwischen Filterkaffee, French Press und dem neuesten Trend Cold Brew?

Die Rückkehr des Filterkaffees

Früher in jeder Küche ein Muss, hat die Filterkaffeemaschine in den letzten Jahren an Beliebtheit verloren. Neue und immer preiswertere Kaffeemaschinen mit Kapseln ersetzten den Klassiker. Doch Filterkaffee gilt wieder als modern und kommt zurück. Für die perfekte Tasse Kaffee aus der Kaffeemaschine sollte der Filter zu Beginn mit heißem Wasser angefeuchtet werden. Das unterstützt das Durchlassen der genussvollen Aromastoffe.

Danach werden je nach gewünschter Intensität ein bis zwei Löffel Kaffeepulver pro Tasse in den Filter gefüllt. Frisch gemahlenes Pulver ist hierbei für ein optimales Geschmackserlebnis vorzuziehen. Mittelfein ist der optimale Mahlgrad für die Filtermaschine.

Wer statt der Maschine einen praktischen Handfilter benutzt, sollte im letzten Schritt heißes, aber nicht kochendes Wasser kreisend in den Filter eingießen. So wird garantiert das gesamte Kaffeepulver erreicht. Die einfache Effektivität und Ursprünglichkeit eines Handfilters aus Keramik ist außerdem ein optisches Highlight auf dem Kaffeetisch und verströmt einen Hauch Nostalgie.

French Press, Espressokocher & Co.

Neben dem Filterkaffee gibt es eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, Kaffee zu kochen. Die bekanntesten davon sind:

  • French Press
  • Espressokocher
  • Siebträgermaschine
  • Mokkakännchen
  • Cold Brew

Siebstempelkanne wird die French Press auch genannt. Im Gegensatz zum Filterkaffee sollte hierfür Kaffeepulver mit grober Mahlung verwendet werden, um den vollsten Geschmack zu erreichen. Auf einen Liter Wasser kommen 8 gehäufte Teelöffel Pulver. Um den Kaffee in der French Press länger heiß zu halten, sollte die Presse kurz vorher mit heißem Wasser ausgespült werden

Italienisches Urlaubsgefühl entsteht beim Benutzen eines klassischen Espressokochers. Die Kanne wird im unteren Teil mit heißem Wasser gefüllt. Danach kommt Kaffeepulver im mittleren Mahlgrad in den Metallfilter, bis dieser vollständig gefüllt ist. Die Herdplatte sollte niemals zu heiß sein, weil das Endergebnis sonst bitter wird.

Erfrischend anders schmeckt sogenannter Cold Brew Kaffee. Hierbei wird grob gemahlenes Kaffeepulver in ein großes Behältnis aus Glas gegeben und mit Wasser in Raumtemperatur aufgegossen. Abgedeckt ruht der so entstandene Kaffee nun über Nacht, für mindestens 10 Stunden. Vor dem Genießen wird das Getränk durch einen Filter gegossen und anschließend mit Eiswürfeln serviert.

Der perfekte Milchschaum

Auf dem Kaffee zum Kuchen am Nachmittag darf Milchschaum nicht fehlen. Auch ohne einen extra Milchschäumer lässt sich dieser im Handumdrehen zubereiten. Die Milch wird auf dem Herd langsam erwärmt und während der gesamten Zeit mit einem Schneebesen geschlagen.

Alternativ kann die Milch auch in einem verschließbaren Glas wie beim Cocktail-Mixen geschüttelt werden und wird danach ohne Deckel kurz in der Mikrowelle erwärmt. Mit Kakaopulver noch ein kleines Motiv aufgemalt und schon ist der Cappuccino wie vom Profi-Barista fertig.

Probieren Sie die verschiedenen Zubereitungsarten aus. Jede von ihnen unterstreicht auf andere Weise die herrlichen Aromen von hochwertigen Kaffeebohnen. So findet garantiert jeder seinen persönlichen Lieblingskaffee.

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