Nur kurze Zeit erhältlich und aus regionalem Anbau: Mairübchen – das 2-in-1-Gemüse

Mairübchen
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Mairübchen – auch Mairübe oder Navette (französisch für Speiserübe) – haben jetzt Saison. Und diese Saison ist superkurz: nur im Mai bis Juni sind sie auf dem Wochenmarkt zu finden. Die etwa fünf Zentimeter dicken, weißen und fast kugelrunden Rüben sind reichlich belaubt.

Vor der Zubereitung müssen die Rübchen geschält werden – nicht zu dünn, denn die Schale ist. Dann kann man sie raspeln und in Rohkost verwenden; die dezente Schärfe erinnert an Radieschen. Die Knollen lassen sich ebenso gut kochen, dünsten sowie in dünne Scheiben geschnitten auch braten. Als Beilage passen sie prima zu allen Fleischgerichten.

Das Laub an den langen Stielen kann man unabhängig von den Rübchen roh oder gedünstet zubereiten; ähnlich wie Spinat oder Rübstiel. Damit sind Mairübchen gewissermaßen ein „Zweinutzungs-Gemüse“. Aber Obacht: Das Laub wird sehr schnell welk, selbst im Kühlschrank bleibt es nur zwei bis drei Tage knackig.

Das ist wohl auch der Grund dafür, dass Mairübchen kaum in den Gemüseabteilungen des Lebensmittelhandels zu finden sind. Sie kommen fast ausschließlich feldfrisch direkt vom Erzeuger auf die Wochenmärkte, also aus dem regionalen Anbau. Das Blattwerk muss gründlich gewaschen werden, denn anhaftende Erde ist der Normalfall.

Mairübchen sind energiearm (32 Kilokalorien pro 100 Gramm), enthalten nennenswerte Mengen Ballaststoffe (3,5 Gramm) und Vitamin C (14 Milligramm). Vitamine und Mineralstoffe sind besonders in den Blättern enthalten.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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