BVE fordert Sicherheit und klare Rahmenbedingungen im Handelsstreit mit den USA

Anlässlich der heute in Kraft getretenen Sonderabgaben auf bestimmte US-Waren durch die Europäische Union ruft Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), zur Besonnenheit auf: “ Die Reaktion der Europäischen Union ist richtig und wichtig. Eine Spirale an Vergeltungsmaßnahmen im Handel mit den USA muss jedoch mit aller Macht verhindert werden. Wir benötigen jetzt dingend Gespräche zum Abbau von Handelshemmnissen. Die Branche braucht unbedingt Sicherheit und klare Rahmenbedingungen.“

Nach der Europäischen Union und China ist die USA mit einem Exportanteil von 1,7 Milliarden Euro für die deutsche Ernährungsindustrie in 2017 der wichtigste Handelsplatz für Lebensmittel „Made in Germany“. Die deutschen Lebensmittelhersteller verdienen heute schon jeden dritten Euro im Ausland. Das Auslandsgeschäft ist für den viertgrößten Industrie-zweig in Deutschland der wichtigste Garant für Wachstum.

Die Ernährungsindustrie ist mit rund 595.506 Beschäftigten in 6.044 Betrieben der viertgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 82 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebens-mitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte

Pressekonakt:
Monika Larch
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)
Tel. 030-200 786 167
mlarch@bve-online.de

Quelle: BVE

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