Fipronil Skandal 2017 – CVUA Freiburg untersucht für Baden-Württemberg

Am CVUA Freiburg war binnen kürzester Zeit eine große Zahl an Proben zu untersuchen Durch die illegale Anwendung von fipronilhaltigen Desinfektionsmitteln kam es im Sommer 2017 europaweit zu vielen Rückrufen von Hühnereiern. Ausgehend von den Niederlanden und Belgien erstreckte sich der Fall nahezu über ganz Europa. Insgesamt 27 Mitgliedsstaaten waren betroffen.

Auch in Baden-Württemberg wurden zahlreiche Hühnereier sowie Ei-haltige Lebensmittel untersucht. Getestet wurde auf Fipronil, dessen Hauptmetabolit Fipronil-sulfon (MB46136) sowie auf die weiteren Metaboliten Fipronil-desulfinyl und Fipronil-sulfid.

Das CVUA Freiburg untersucht zentral für Baden-Württemberg tierische Lebensmittel auf das Vorhandensein von Pestizidrückständen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 416 Proben auf Fipronil und Fipronil-sulfon untersucht. Darunter waren 217 Proben Hühnereier mit überwiegender Herkunft aus Baden-Württemberg. In 24 Proben (= 5,8 %) war Fipronil mit seinen Metaboliten gesichert über dem Höchstgehalt von 0,005 mg/kg enthalten.

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Quelle: CVUA Freiburg

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