Importkontrollen bei Mykotoxinen – Verbraucherschutz schon an der Grenze

Am CVUA Sigmaringen werden im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung auch Importproben auf Mykotoxine untersucht. Diese Kontrollen sollen sicherstellen, dass nur sichere Lebensmittel auf den europäischen Markt gelangen. Die Ergebnisse der Importuntersuchungen aus den Jahren 2015 bis 2017 zeigen, dass bei getrockneten Feigen und gerösteten, gesalzenen Pistazien weiterhin erhöhte Gehalte an Aflatoxinen und Ochratoxin A festgestellt werden.

Mykotoxine

Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Schimmelpilze benötigen für ihr Wachstum ein feuchtwarmes Klima, das in vielen tropischen und subtropischen Gebieten vorzufinden ist. Gerade aus diesen Regionen kommen viele pflanzliche Lebensmittel, die aus klimatischen Gründen in unseren Breiten nicht angebaut werden können und daher in die EU importiert werden.

Dabei handelt es sich beispielsweise um Gewürze aus Äthiopien, Haselnüsse und Sultaninen aus der Türkei, Kaffee aus Brasilien und Kakao aus Ghana. Bei diesen Herkunftsländern handelt es sich um sogenannte Drittländer. Um die Sicherheit und den Schutz der EU-Verbraucher gewährleisten zu können, müssen auch importierte Lebensmittel die Höchstgehalte für Mykotoxine der Europäischen Union einhalten.

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Quelle: CVUA Sigmaringen

 

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