Weniger Fleisch essen: Und was ist mit Fisch?

Räucherfisch
Foto: henseling – CC-Lizenz (BY 2.0) – Some rights reserved – Quelle: www.piqs.de

Allenthalben wird Verzicht auf Fleischkonsum propagiert. Aus gesundheitlichen Gründen und zugunsten der Umwelt, weil vor allem die Massentierhaltung das Klima belaste. Vegetarier und Veganer verzichten ganz auf Fleisch bzw. Fleischbestandteile – auch aus ethischen Gründen. Und inzwischen kennt man die Gruppe der Flexitarier, die nicht völlig auf Fleischverzehr verzichten wollen.

Zählt auch Fisch zu Fleisch?

Laut den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs für Fleisch und Fleischerzeugnisse sind „Fleisch alle Teile von geschlachteten oder erlegten warmblütigen Tieren, die zum Genuss für Menschen bestimmt sind.“ Somit zählt per Definition Fisch nicht zu Fleisch, denn Fische sind wechselwarm. Es gibt jedoch gleichermaßen Trennendes wie Gemeinsamkeiten. So ist die Struktur des Eiweisses bei beiden miteinander vergleichbar. Dagegen werden sowohl Qualität als auch Quantität der Fette im Fisch höher eingeschätzt als in Fleisch. Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren von Fisch stärken das Herz-Kreislauf-System und beugen Arterienverkalkung vor. Fleisch wiederum versorgt den Körper mit essentiellen B-Vitaminen und Fisch ist dafür ein wichtiger Jodlieferant.

Auf die richtige Mischung kommt es an.

„Es kommt immer auf Menge, Art und Häufigkeit des Fleischkonsums an“, erklärt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Ein- bis zweimal wöchentlich ein Kotelett ist sicher gesünder als jeden Tag fetter Hering.  Studien belegen, dass regelmäßiger Fischverzehr das Krebsrisiko nahezu halbiert, der von rotem Fleisch es hingegen verdoppelt. Generell gilt aber: Bei ausgewogener Mischung und sinnvollen Mengen ist Fleisch nicht wesentlich ungesünder als Fisch, sofern die Qualität stimmt.“

Empfehlenswerte Fischarten

Makrelen-Filet ist äußerst gesund und lässt sich auf verschiedene Arten gut zubereiten. Ob gegrillt, gekocht, gedünstet oder gebraten, ob geräuchert oder gebeizt, die Makrele zeichnet sich durch ein zartes, saftiges Fleisch und einen guten Geschmack aus. Makrelen zählen zu den fettreichen Fischen mit einem hohen Anteil an de wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese können das Herz schützen, in dem sie die Blutfettwerte verbessern und Herzrhythmusstörungen vorbeugen. Außerdem können sie blutdrucksenkend wirken. Tiefgefrorenes Makrelen-Filet findet man zum Beispiel hier bei nura – Frozen Food.

Fisch zu räuchern ist nicht einfach und sollte den Profis vorbehalten bleiben. Tiefgefrorene, geräucherte Regenbogenforellenfilets und generell Räucherfisch sind fertig zubereitet im Handel erhältlich. Räuchern erhöht die Haltbarkeit und wertvolle Vitamine, Eiweiße, Fette und Mineralstoffe bleiben erhalten. Außerdem wird so der Geschmack durch die Aromatisierung auf natürliche Weise verfeinert.

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