Social Dining – Zusammen is(s)t man besser!

Ob Social Dining, Supper Club oder Pop-up-Restaurant – das gemeinsame Essen mit bisher Unbekannten ist keine ganz neue Idee, erfreut sich 2018 aber immer größerer Beliebtheit. Besonders in Großstädten. Kein Wunder: Der Trend verbindet und bietet die einzigartige Gelegenheit, mit Menschen an einem Tisch zusammenkommen, die man sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. Dabei können Foodies immer wieder auf eine kulinarische Entdeckungsreise gehen, neues Essen und fremde Kulturen kennenlernen. Und natürlich Getränke. Was Gäste mitbringen könnten und welche Must have-Drinks dieses Jahr nicht fehlen dürfen, weiß Robert Knaus, Chefkoch bei vomFASS.

Die Locations reichen von der Privatwohnung bis zum Pop-up-Restaurant. Die Gastgeber sind ambitionierte Hobbyköche oder auch Profis. Das Phänomen Social Dining ist so vielfältig wie die Welt des Essens.

Gerade in hyperaktiven Großstädten mit ihren explodierenden Mieten und Lebenshaltungskosten und einer häufig unüberwindlich scheinenden Anonymität ist das Konzept beliebt. Denn die Sehnsucht nach einem entspannten Abend mit leckerem Essen in netter Gesellschaft teilen wir im Grunde doch alle.

Insbesondere Singles und Zugezogene können in Supper Clubs ganz ungezwungen neue Bekannte kennenlernen oder ein spannendes Blind Date erleben. Ganz einfach über Apps, Facebook oder Websites, über die Köche und Gäste zusammenfinden.

Zusammen is(s)t man weniger allein

Social Dining ist Teil einer größeren gesellschaftlichen Entwicklung, der sogenannten Sharing Economy, der Ökonomie des Teilens. Wie Car Sharing (Uber) für die Autoindustrie wird auch das Social Dining, so die Meinung der Experten, zur Konkurrenz und könnte sich dauerhaft neben der klassischen Gastronomie etablieren. Denn die Ess-Salons bieten einen unschlagbaren Vorteil in immer schnelllebigeren Zeiten:

Eine private, entspannte Atmosphäre bei einem Essen mit Einheimischen – und das überall. Tapas in Spanien? Ein koscheres Menü in Israel? Griechische Spezialitäten in Berlin? Ein arabisches Menü in München? Kein Problem: Das Prinzip der Social Dining-Apps und Co. ähnelt der Vermittlung von Privatunterkünften bei Airbnb. Gastgeber stellen hier die Einladungen ein. Interessierte melden sich an und zahlen die vom Gastgeber festgelegte Kostenumlage. Das einzige, was man mitbringen sollte, sind Offenheit und Liebe zum Essen – und eventuell noch ein paar Getränke.

Begleitung zum Menü oder Aperitif?

Natürlich sind in dem Menüpreis auch Getränke enthalten. Aber viele Gastgeber beschränken sich hier auf Antialkoholisches. Der Klassiker unter den Gastgeschenken ist daher auch beim Social Dining eine passende Idee: Eine gute Flasche Wein, gut gekühlt zum gemeinsamen Genießen. „Im Sommer empfehlen sich leichte, spritzige Weine“, meint Robert Knaus, vomFASS-Chefkoch. „Ein frischer Weißwein wie der Solo Bianco oder ein Rosè wie der Solo Rosato harmonieren mit den meisten Gerichten.“

Es gibt aber auch spannende, saisonunabhängige Alternativen. „Auch Hochprozentiges kann auf den Tisch“, meint Knaus. „Dieses Jahr zählen etwa exquisite Gins oder ein guter Wermuth zu den angesagten Must have-Drinks“, ergänzt der Chefkoch. Bei einem Dinner mit „Fremden“ vor allem als Aperitif. Denn ein Aperitif kann mehr als ein Getränk sein: Er dient nicht nur als Magenöffner und Appetitanreger, sondern eröffnet auch das gemeinsame Dinner und lädt ein, die anderen Gäste beim lockeren Gespräch kennenzulernen, bevor der erste Gang serviert wird.

Gin und Wermuth – pur und gemixt

Dem kleinen Drink als Starter sind letztlich nur durch den persönlichen Geschmack Grenzen gesetzt. Zu den Klassikern zählen Sherry in Spanien, Wermuth in Italien, dem Mutterland des aperitivo, Schaumwein (oder Bier) in Deutschland und Anisspirituosen in Frankreich (Pastis oder Pernod).

Echte Dauerbrenner sind auch leichte Cocktails oder Longdrinks wie Gin Tonic. „Die Trendgetränke Gin oder Wermuth können aber auch wunderbar pur genossen werden“, meint der vomFASS Chefkoch. „Einen gehaltvollen spanischen Wermuth wie den Red Vermouth Miguel von vomFASS am besten on the rocks“, ergänzt Knaus. Eine leichtere Variante als Einstieg bietet der vomFASS White Vermouth Giulia.

In der Barszene liegen hochwertige Spirituosen wie der beim Meiningers International Spirits Award ISW 2018 mit Gold ausgezeichnete Longwood 17 Gin von vomFASS weiterhin voll im Trend. „Unser neuer Gin enthält neun Botanicals, mit deren ausgewogener Mixtur wir einen außergewöhnlichen Geschmack kreiert haben“, so Knaus. Die Basis Wacholder wird geschmacklich abgerundet durch Muskatblüte und Kubebenpfeffer aus Jawa. Dadurch erhält der 52-prozentige Gin kühle, zitronige und pfeffrige Noten. Verdünnt man den Gin zum Beispiel mit Tonic, opalisiert er – ein Highlight für die Geschmacksknospen und fürs Auge.

Vom Cocktail bis zum Digestif

Für Gastgeber – nicht nur von Social Dinners, sondern natürlich auch für einen geselligen Abend mit Freunden – empfiehlt der Chefkoch Cocktail-Classics in neuem Gewand. „Ein Gin Fizz oder ein Negroni gehören seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Drinks in Bars“, weiß Knaus. Neue Zutaten wie Kräuter und Essig, die auch in der Barszene Furore machen, verwandeln die guten alten Klassiker in ein neues, frisches Geschmackserlebnis: Basilikum verleiht dem Gin Fizz eine frische, würzige Kräuternote; ein Schuss vomFASS Granatapfel Balsam Essig verwandelt den Negroni in einen Sour.

„Auch als Digestif eignet sich Hochprozentiges als Gastgeschenk“, meint Chefkoch Knaus. Er soll den Magen nach dem Menü schließen und die Verdauung anregen. Auf jeden Fall bildet er einen stilvollen Ausgang für ein Dinner und lädt noch ein wenig zum Verweilen ein. Meist sind Digestifs hochprozentige Spirituosen, die pur gereicht werden. Klassische Digestifs sind Wein- und Tresterbrände (Grappa), Obstler (Klassiker: Williams Christ Birne), klare Spirituosen (Aquavit) und Liköre.

Vielleicht bringen Gastgeber von Social Dinners, die auch als Trendsetter im Food-Bereich gelten, mit einem guten Cognac ja auch schon „the next big thing“ nach Gin auf den Tisch. „Doch Vorsicht: Bei der verdauungsfördernden Wirkung eines Digestifs handelt es sich um einen Mythos“, erklärt Knaus. „Das Gegenteil ist der Fall, die Verdauung wird sogar verzögert. Die vermeintliche Entspannung verdankt sich nur der allgemeinen Wirkung von Alkohol.“

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