Eselsmilch reduziert Intoleranzen bei Frühchen

Muttermilch beigemischtes Konzentrat vermeidet Begleiterscheinungen von Kuhmilch-Integratoren.

Mithilfe eines der Muttermilch beigemischten Konzentrats aus Eselsmilch lassen sich bei Frühgeborenen Intoleranzen gegenüber aus Kuhmilch gewonnenen Integratoren umgehen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Istituto di Scienze delle Produzioni Alimentari http://www.ispa.cnr.it und des Ospedale Sant’Anna della Città della Salute di Torino http://www.cittadellasalute.to.it . Details wurden in der Fachzeitschrift „Journal of Pedriatic Gastroenterology and Nutrition“ publiziert.

Weniger Verdauungstörungen

Allein in Italien kommen jährlich über 30.000 Frühchen zur Welt – das sind mehr als sechs Prozent aller Neugeborenen. Experimentiert wurde 24 Monate lang an insgesamt 156 Frühgeborenen mit weniger als 1.500 Gramm Körpergewicht und einer Schwangerschaftsdauer von maximal 30 Wochen. Die Hälfte der Probanden wurde 21 Tage lang mit einer Mischung aus Muttermlich und einem Konzentrat aus Eselsmilch versorgt, das den gleichen Nährwert wie die üblichen Integratoren aus Kuhmilch aufwies.

„Wir konnten feststellen, dass in dieser Testgruppe das Auftreten von Intoleranzen um das Zweieinhalbfache zurückging“, erklärt Projektleiterin Laura Cavallarin. Ebenfalls zu beobachten war ein deutlicher Rückgang von Verdauungstörungen wie Erbrechen und Gallestau im Magen. „Unsere Erkenntnisse sind nicht nur wichtig für eine rechtzeitige Umstellung der Frühgeborenen auf Festkost, sondern auch mit entscheidend für die Gesundheit im Jugend- und Erwachsenenalter“, meint die italienische Wissenschaftlerin abschließend.

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Quelle: pressetext.redaktion

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