Wir sind die Neuen im Obst- und Gemüseregal!

Ob wiederentdeckt oder neu entwickelt: Die stetige Lust auf Neues bringt sowohl für Konsumenten als auch Produzenten immer wieder überraschende Trends und Entwicklungen auf den Markt.

Neues ist gefragt. Vor allem seitens der Verbraucher. Sie sind die treibende Kraft bei der Entstehung neuer Food Trends. Sie sorgen dafür, dass es kulinarisch nie langweilig wird und dass gesund und genussvoll essen, alles andere als ein Gegensatzpaar sein muss. Denn das liegt im Trend.

So beginnt auch das Obst- und Gemüsejahr 2019 mit einigen überraschenden Trends. Darunter etliche Neuheiten aber auch Rückkehrer, die zum Ausprobieren verlocken! Neben klassischem Obst und Gemüse schafft dabei auch Exotisches und Traditionsreiches den Sprung in die Obst- und Gemüseregale des Handels.

Foto: BVEO

Lockstoff: Heimische „Honigtropfen“

Tomaten, ohnehin das Lieblingsgemüse der Deutschen, gibt es in vielen Farben, Formen und Größen. Besonders die kleinfrüchtigen Cocktailtomaten sind hierzulande beliebt, weil sie so lecker schmecken und man sie wie eine kleine Vitaminpraline zwischendurch naschen kann. Süß wie ein Tropfen Honig, setzt die neue Tomatensorte von Landgard genau dort an.

Die exklusiven „Honigtropfen“ liefern Tomaten-Fans schlicht noch mehr Gründe, zu den roten Leckerbissen zu greifen: Intensiv honigsüßer Geschmack, herrlich saftig, knackig-frisch und durch ihre Größe der ideale Snack für zwischendurch. Dazu noch angebaut bei den Tomatengärtnern in Deutschland!

Foto: BVEO

Regional ist optimal: Ingwer – mit gutem Gewissen

Er gilt als Wunderwaffe gegen scheinbar jede Beschwerde: Sogar bei Regelschmerzen soll die Wurzel helfen. Aber abgesehen von der heilenden und entzündungshemmenden Wirkung im Körper, ist Ingwer auch noch ein kulinarischer Hochgenuss, der den unterschiedlichsten Gerichten eine besondere Note verleiht.

Seine Schärfe weckt alle Sinne, sorgt aber unmittelbar danach für ein intensives und fruchtig-aromatisches Geschmackserlebnis im Mund. Ein wahrer Wachmacher für Kopf und Bauch! Jetzt wird er endlich auch in Deutschland angebaut. Also ab ins Trinkwasser oder Essen damit, um das Jahr gleich mit einem innerlichen und äußerlichen Leuchten zu beginnen.

Baby-Ingwer vom Pfalzmarkt ist nicht nur schön, sondern auch vielseitig. Beim Baby-Ingwer kann die Schale, die übrigens eine besonders belebende Wirkung hat, mitgegessen werden. Eine Frischekur, ganz ohne Nachbrennen …! Sogar der Stiel kann als intensiver Geschmacksgeber für Getränke und Saucen verwendet werden. Mitessen sollte man ihn allerdings nicht. Neben den üblichen Zubereitungen lässt sich Baby-Ingwer einfrieren, raspeln oder als gesunder Snack einlegen. Übrigens: Je jünger der Ingwer, desto besser schmecken die eingelegten Sprossen!

Eingelegte Ingwer Sprossen

Zutaten für ein Glas:

  • 300 g Baby-Ingwer
  • 300 ml Reisessig
  • 150 ml Wasser
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone (in Scheiben geschnitten)

Zubereitung:

Die Triebe entfernen. Ingwer waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Reisessig, Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Ingwerstücke und Zitronenscheiben in ein Weckglas schichten und mit der heißen Flüssigkeit übergießen. Im geschlossenen Glas abkühlen und mehrere Tage gut durchziehen lassen. Danach im Kühlschrank aufbewahren. Ein toller Snack!

Foto: BVEO

Ingwer-Tee

Frischer Bio-Ingwer wächst jetzt auch in der Nähe von Hamburg, in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, in den Gewächshäusern der Bio Behr AG. Geerntet wird der heimische Ingwer ab Oktober. Die in Norddeutschland angebaute, frisch-gelbliche Sorte mit ihren lila Farbakzenten zeichnet sich durch ein besonders zartes, faserarmes Fruchtfleisch und eine weiche Schale aus. Geschält oder ungeschält, am besten wird er in einem verschlossenen Behälter an einem kühlen Ort gelagert oder direkt genossen, zum Beispiel in einem frischen Ingwer-Tee.

Zutaten für eine Tasse:

  • 150 ml Wasser
  • 10 – 30 g frischer Ingwer (je nach gewünschtem Schärfegrad)

Zubereitung:

Ingwer waschen und in Scheiben schneiden, die Stiele einmal längs schneiden. Das Ganze mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 7 Minuten ziehen lassen.

Foto: BVEO

Lust auf bewusst!

Frischer Bio-Knoblauch ist jetzt übrigens ebenfalls aus norddeutschem Anbau erhältlich. Der ist gerade unter Kennern wegen seines frisch-aromatischen Geschmacks beliebt. Damit die frische Note beim Kochen erhalten bleibt, sollte er bei der Zubereitung am besten nur kurz erhitzt werden. Sonst wird er bitter.

Aufbewahrt wird er am besten kühl, trocken und vor Licht geschützt. Der frische Knoblauch aus heimischem Anbau ist von Mai bis August verfügbar.

Quelle: BVEO

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