Asiatische Küche – bunt, vielseitig, lecker

Foto: VICUSCHKA – stock.adobe.com / Nestlé Ernährungsstudio

Ob chinesisch, thailändisch, indisch oder japanisch – die fernöstliche Kochkunst ist so vielfältig wie der Kontinent und seine Kulturen selbst. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten. „Gerichte mit viel frischem Gemüse, die mit Fleisch und Fisch ergänzt werden, sind typisch für die asiatische Küche. Verfeinert werden die Speisen mit beliebten Gewürzen wie Ingwer, Chili, Curry und Sojasauce“, sagt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.

Hauptzutaten: Gemüse und Reis

Chinakohl, Porree, Karotten und Broccoli sind nur einige der knackigen Gemüsesorten, die als Hauptzutat in vielen asiatischen Gerichten nicht fehlen dürfen. Vor allem in China und Japan stehen zudem Pilze häufig auf dem Speiseplan. Champignons, Austernpilze oder Shiitake-Pilze sind in der Regel das ganze Jahr erhältlich.

„Frisches Gemüse und Pilze liefern eine Vielzahl an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe. Damit gehören sie auf jeden Speiseplan“, empfiehlt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert.

Neben Gemüse sind Reis und Nudeln aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken. Für würzige Gerichte bieten sich unter anderem der aus Indien stammende Basmati- oder Patna-Reis sowie der leicht klebrige Duftreis aus Thailand und China an. Besonders beliebt für Suppen sind die japanischen Udon- oder Soba-Nudeln, die aus Weizen oder Buchweizen hergestellt werden.

Aber auch Glasnudeln aus der Stärke von Hülsenfrüchten oder die Reisnudeln Mihoen werden für Suppen verwendet. Im beliebten Bami Goreng kommen die chinesischen Mie-Nudeln aus Weizengrieß zum Einsatz.

Richtig zubereitet und gewürzt

Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel und Fisch sind geschätzte Zutaten in der asiatischen Küche, die meist in mundgerechten Stücken zubereitet werden. „Hierbei gilt es, die unterschiedlichen Garzeiten zu beachten. Fleisch und Geflügel werden zunächst scharf angebraten – anschließend gibt man das Gemüse dazu“, rät Dr. Annette Neubert.

„Bei der Zubereitung von Fisch ist die Reihenfolge umgekehrt. Erst das Gemüse, dann die Fischwürfel.“ Für das Würzen asiatischer Gerichte wird nicht viel benötigt. Für eine gewisse Schärfe sorgen Ingwer und Chili. Kokosmilch bringt den typisch exotischen Urlaubsgeschmack und mildert gleichzeitig die Schärfe ab. Koriander, Kardamom, Curry oder Sojasauce eignen sich ebenfalls zum Verfeinern vieler Speisen.

Tee für zwischendurch

Tee ist in vielen asiatischen Ländern ein traditionelles Getränk – so auch der japanische Matcha-Tee. In der Landessprache bedeutet Matcha „gemahlener Tee“. Für seine Herstellung werden die Blätter der Teepflanze zu feinem Pulver zermahlen, das traditionell mit etwa 80 Grad Celsius heißem Wasser aufgegossen und mit einem feinen Bambusbesen schaumig geschlagen wird.

„Die intensive Farbe des Matcha ist auf das Chlorophyll zurückzuführen, das in den Teeblättern reichlich enthalten ist“, erklärt Dr. Annette Neubert. „Neben dem Chlorophyll enthält Matcha weitere gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe, besonders die sogenannten Catechine. Deren Anteil ist im Matcha-Tee 137-mal höher als in üblichen grünen Tees. Einige Studien weisen auf eine positive Wirkung bei Krebserkrankungen, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen hin.

Bislang fehlen aber noch eindeutige wissenschaftliche Belege.“ Zudem wird der in grünem Tee enthaltenen Aminosäure L-Theanin eine beruhigende und ausgleichende Wirkung nachgesagt, weshalb vor Jahrhunderten buddhistische Mönche mit Matcha ihre Meditation unterstützten. Jedoch ist aufgrund der vielen Stoffe im Matcha noch unklar, ob beziehungsweise wie stark das L-Theanin tatsächlich wirkt. In einer Tasse Matcha stecken zudem etwa 30 Milligramm Koffein, wobei das Koffein aus dem Tee langsamer wirkt und länger anhält. Grundsätzlich gilt daher wie bei anderen koffeinhaltigen Getränken: Lieber in Maßen als in Massen trinken.

Quelle: Nestlé Ernährungsstudio

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