Gewürz- und Heilpflanze Knoblauch

Knoblauch
Foto: Sabablond – CC-Lizenz (BY 2.0) – Some rights reserved – Quelle: www.piqs.de

Der Knoblauch (wissenschaftlicher Name: Allium sativum) gehört zur Gattung Lauch (Allium), die meist Zwiebeln und teilweise auch Rhizome bildet. Zu den Lauchgemüsearten zählen u.a.:

  • Ackerlauch (Allium ampeloprasum): auch Ackerknoblauch, Sommerknoblauch
  • Bärlauch (Allium ursinum): auch Wilder Knoblauch, Ränsel, Waldknoblauch, Zigeunerlauch
  • Knoblauch (Allium sativum)
  • Lauchzwiebel (Allium fistulosum): auch Frühlingszwiebel, Winterzwiebel
  • Porree/Lauch (Allium porrum)
  • Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
  • Schnittknoblauch (Allium tuberosum): auch Chinesischer Schnittlauch, Thai Soi
  • Zierlauch (Allium rosenbachianum)

Oberirdisch erreicht Knoblauch als eine ausdauernde, krautige Pflanze Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimeter mit flachen, bläulich grünen Laubblättern. Als sogenanntens Überdauerungsorgan zum Erhalt der Pflanze bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen wird eine uns als Knoblauch bekannte Zwiebel gebildet. Sie besitzt eine dünne, weiße oder rötliche Hülle und besteht aus einer Hauptzehe mit etwa fünf bis zwanzig Nebenzehen.

Der scharf-aromatische Geschmack wird zum Würzen von Speisen sehr geschätzt, die damit einhergehende Knoblauchfahne weniger. Vor allem jedoch gilt Knoblauch als sehr förderlich für die Gesundheit durch seinen Gehalt an den antioxidativen Vitaminen A, B und C. Antioxidantien bekämpfen „freie Radikale“, die gesunde Körperzellen zerstören und somit Krebs begünstigen können.

Die Gesundheit fördernde Inhaltsstoffe von Knoblauch

Bereits in der Zeit um 1550 vor Christus wurde Knoblauch in altägyptischen Schriften als Heilmittel erwähnt. Neben den Vitaminen enthält er Mineralstoffe, wie Kalium und Selen. Kalium wird von allem Körperzellen benötigt, um den Flüssigkeitsgehalt zu regulieren und die Entstehung von Nervenimpulsen zu fördern. Außerdem regelt es die Verbindung zwischen Nervensystem, Muskelfasern und Herz.

Alliin und Allicin haben eine antibiotische, also gegen Bakterien gerichtete Wirkung und finden in der Naturheilkunde Anwendung.

Ajoen ist ein unter Experten noch umstrittener Wirkstoff im Knoblauch, der gerinnungshemmende Eigenschaften haben soll und daher bei Thrombosen eingesetzt wird. Der Stoff entsteht erst mit Erwärmen des Knoblauchs – zum Beispiel beim Kochen. Auch die im Knoblauch enthaltenen Scordinne verfügen über eine antithrombotische Wirkung, indem sie die Anhäufung von Thrombozyten (kleine Blutzellen ) unterbinden und so das Blut verdünnen.

Medizinisch nachgewiesen ist, dass der Inhaltsstoff Adenosin sich positiv auf den Blutdruck auswirken und die Durchblutung im Körper fördern kann. Der Stoff ist nur in den ätherischen Ölen des Knoblauchs enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe:

  • Schwefelfreie Antibiotika mit Wirkung gegen Kolibakterien und Milchbakterie;
  • Allistatin mit einer sehr starken Wirkung gegen Staphylococcus aureus.
  • Flavonoide, die den Blutdruck senken.
  • Verschiedene Enzyme und vor allem das Lysozym Enzym reinigen Zellwände und können tumorhemmend wirken.
  • Sulfide wirken antimikrobiell und entzündungshemmend“.

Wer die heilenden Kräfte des Knoblauch nutzen will, ihn aber wegen der Geruchsbildung beim Essen lieber meidet, dem seien Knoblauchkapseln empfohlen. Ein solches Knoblauchpräparat, das 100-prozentig geruchs- und geschmacksneutral ist, bietet beispielsweise der Internetshop vom Wellvita.

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