Körperliche Aktivität und achtsamer Umgang

Laufen, Joggen
Fotolia #124304964 © sportpoint – Lizenznehmer: food-monitor

In der inzwischen langjährigen Diskussion rund um das Thema Übergewicht bzw. Adipositas ist längst die Erkenntnis selbstverständlich, dass nicht alleine kalorien- und fettreduzierte Ernährung hilft ein gesundes Gewicht zu halten.

Entscheidend sind auch regelmäßige körperliche Aktivitäten als Bestandteil eines gesunden, ausgewogenen Lebensstils. Dieser wirkt sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit von Knochen und Muskulatur aus und fördert das psychische Wohlbefinden. Die Risiken für Erkrankungen wie Krebs, Bluthochdruck, Infarkte oder Diabetes werden minimiert. Bei allem sollte jedoch auch gesehen werden, dass körperliche bzw. sportliche Betätigung mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann.

Risiko für Herz und Kreislauf

Grundsätzlich gilt für Menschen, die in erster Linie aus gesundheitlichen und nicht aus Wettbewerbsgründen Sport treiben, alle Aktivitäten in mäßigem Tempo mit mäßiger Belastung zu betreiben. So gilt zum Beispiel für Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen und andere: besser häufiger wöchentlich langsam(er) und lange als kurz und schnell. Gerade Laufen wirkt sich sehr positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und hat die optimale Wirkung bei eher mittlerer bis niedriger Belastung für Blutdruck und Pulsfrequenz.

Nicht nur Menschen mit einer Herzschwäche oder -erkrankung sollten sehr achtsam Sport betreiben. Eine Überanstrengung kann auch bei gesunden Menschen zu einem Infarkt führen. Wichtiger als alle Messdaten über Fitnessbänder oder Apps ist das subjektive Wohlgefühl. Nach einer körperlichen Betätigung müssen Mann oder Frau sich gut und entspannt und auf keinen Fall müde und schlapp fühlen.

Gelenke und Muskulatur

Unser Bewegungsapparat – vor allem Knie- und Sprunggelenke – wird bei körperlichen Aktivitäten mehr oder weniger stark beansprucht. Je höher das Körpergewicht bzw. je ungünstiger der Body-Mass-Index (BMI: Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße), um so höher die Belastung. Bei schwacher Muskulatur werden die Gelenke noch zusätzlich beansprucht. Bei ungünstigem BMI wird daher Walking, Wandern und Schwimmen empfohlen.

Richtige Ernährung bei körperlichen Aktivitäten

Körperliche Aktivität bedeutet Energieverbrauch. Energie führen wir unserem Körper durch die Nahrung in Form von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß zu. So lange kein Leistungssport betrieben wird, reicht in der Regel die tägliche Energiezufuhr durch unsere Ernährung. Die meisten Menschen nehmen eh zu viel als zu wenig an Energie auf – daher die Fettdepots, die sich meist um die Hüfte ablagern und die wir ja durch körperliche Aktivität loswerden wollen.

Kohlenhydratreiche Lebensmitteln, die einen leeren Energiespeicher rasch wieder auffüllen können, sollten eh zum täglichen Speiseplan gehören. Dies sind fettarme Kohlenhydratlieferanten wie Vollkornnudeln, Vollkornbrot oder Cerealien mit hohem Vollkornanteil an.

Freizeitsportler benötigen nicht mehr Eiweiß als Couch-Potatoes. Daher genügt es, wenn Milch und Milchprodukte ebenfalls regelmäßiger Bestandteil der Ernährung sind. Ausgezeichnete Energielieferanten sind auch Obst und Gemüse, wie Bananen, Äpfel, Möhren. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist besonders wichtig. Freizeitsportler können sich mit einfachem Wasser begnügen und benötigen keine besonderen energetischen Getränke. Bei Bedarf können Saftschorlen mit Apfelsaft oder Fruchtsäften leicht selber gemixt werden.

Last but not least: Sportbekleidung

Auch die Sportbekleidung hat ihre Bedeutung für eine die Gesundheit fördernde körperliche Betätigung. Je nach Sportart und Witterungsbedingungen muss die Kleidung unterschiedlichen Anforderungen genügen.

Bedeutsam ist auch, ob sich Mann oder Frau körperlich betätigt. Ein großes Angebot in Sachen Sportbekleidung Herren findet Mann im Internet und auch für Frauen finden sich für jegliche erdenkliche Sportarten zahlreiche Angebote.

Allgemeine Anforderungen, die jede Form von Sportbekleidung erfüllen sollte:

  • Atmungsaktivität
  • Bewegungsfreiraum
  • Passform
  • Funktionalität
  • Tragekomfort
  • geringer Pflegeaufwand
  • Schutz vor Umwelteinflüssen

Dabei ist die Atmungsaktivität der Kleidung besonders wichtig. Luftaustausch, Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitstransport sorgen für ein angenehmes Tragegefühl und regulieren die Körpertemperatur.

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Copyright |
Reichweite: 287 + 2.216 Abo Newsletter + 3.069 Follower auf Twitter + 563 Kontakte Facebook

Mehr zum Thema

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.