Köstliche Donuts selbstgemacht

Foto: Pixabay.com / ivabalk

Sie sind klein, fluffig weich und angenehm süß: Donuts sind eine der beliebtesten Hefegebäck-Varianten, die es derzeit in Deutschland gibt. Versehen mit bunten Glasuren und Streuseln gelten sie gerade bei Kindern als ausgesprochen begehrt. Doch auch Erwachsene haben eine Vorliebe für die weichen Kringel. Donuts gibt es mittlerweile bei beinahe jedem Bäcker und ebenso in fast allen Backshops zu kaufen. Noch besser als die fertigen, schmecken natürlich die selbstgemachten Donuts.

Ihren Ursprung finden die Donuts übrigens in den USA. Weltweit wurden sie durch US-Serien wie die Simpsons bekannt. Etwa ab den 2000er-Jahren schafften die Hefekringel, die traditionell in Schmalz ausgebacken werden, den Sprung nach Deutschland. Heute sind die leckeren Kringel in vielen Varianten, beispielsweise auch gefüllt und nicht gefüllt zu finden.

Frittieren oder backen: Was ist besser?

Wer seine Donuts selber machen möchte, braucht im Grunde nicht viel, sollte sich aber schon vorher überlegen, wie das Gebäck gebacken wird. Hierzulande haben sich verschiedene Möglichkeiten durchgesetzt. In ihrer traditionellen Form werden sie in Fett ausgebacken. Das geht natürlich mit einer Fritteuse am besten. Alternativ kann das Fett in einer Pfanne oder einem Topf erhitzt werden. Diese Vorgehensweise muss allerdings geübt sein, denn ist das Fett zu heiß, werden die Donuts zu dunkel und sind im Inneren oft auch nicht durchgebacken.

Die Donuts ziehen durch das Ausbacken natürlich relativ viel Fett, was auch der Grund für ihren heute eher ungesunden Ruf ist. Gleichzeitig sorgt das Fett aber auch dafür, dass die Donuts so schön saftig werden. Eine gesündere Zubereitung bezieht den Backofen ein. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Backzeit nicht zu lang ist. Bei einem Umluftherd werden die Donuts bei 200 Grad für rund 15 Minuten gebacken. Die Kringel können so auf das Backblech gelegt werden. Alternativ gibt es ein Donutblech, das in jedem Fall dafür sorgt, dass sich die Donuts ihre Form bewahren.

Die dritte Variante ist der Donutmaker. Im Donutmaker werden Donuts ohne Fett gebacken, bleiben aber trotzdem saftig. Dieses kleine, handliche Küchengerät gibt es sowohl für die normalen Donuts, aber auch für Mini-Donuts. So ist die zeitgleiche Zubereitung von sechs oder auch zehn bis zwölf kleinen Donuts möglich. Wie im Backofen dauert der Backvorgang nur wenige Minuten. Durch die Antihaftbeschichtung im Inneren backen die Donuts nicht an. Für die Zubereitung im Donut Maker muss ein Rührteig zubereitet werden. Das Besondere ist, dass hier auf die Hefe verzichtet und stattdessen ein Teig mit Backpulver zubereitet wird. Alternativ kann auf Natron ausgewichen werden.

Grundrezept für klassische Donuts

Es gibt verschiedenste Rezepte für Donuts. Für die Zubereitung klassischer Donuts mit Hefe werden nicht viele Zutaten gebraucht. Für 12 Donuts wird Folgendes benötigt:

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 450 Gramm Mehl
  • 180 Gramm Zucker
  • ein halber Teelöffel Salz
  • eine halbe Bio-Zitrone
  • 2 Eier
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 200 Milliliter Milch
  • Kokosfett zum Ausbacken in der Pfanne
  • ein wenig Mehl für die Arbeitsfläche

Zunächst werden Mehl und Trockenhefe miteinander gemischt. Schließlich werden die Schale der halben Bio-Zitrone, Salz, Zucker, aber auch die weiche Butter, lauwarme Milch und Eier zu dem Mehl gegeben und mit dem Knethaken vermengt. Mit den Händen werden alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeitet.

Damit die Hefe ihre Wirkung entfalten kann und die Donuts später schön weich sind, wird der Teig für eine Stunde abgedeckt und beiseite gestellt. Nach der Gehzeit muss er noch einmal durchgeknetet werden, bevor er ausgerollt und die Donuts ausgestochen werden. Hier kann auf runde Ausstechförmchen oder spezielle Donutformen ausgewichen werden. Aus der Mitte der Kreise muss noch einmal ein kleinerer Kreis ausgestochen werden. Die ausgestochenen Donuts dürfen ebenso noch einmal für 30 Minuten verschnaufen, bevor sie schließlich im Kokosfett ausgebacken werden.

Das Kokosfett ist heiß genug, wenn an einem Holzstäbchen kleine Blasen entstehen. Bei der richtigen Temperatur werden die Donuts von jeder Seite zwei Minuten gebacken. Anschließend können sie heiß im gesiebten Puderzucker gewälzt werden. Sind sie abgekühlt, können sie mit einer beliebigen Glasur überzogen werden.

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