Grill-Utensilien untersucht: Kein Nickel in Steak & Co.

Grillfleisch
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Es wird heiß – und in Rheinland-Pfalz eifrig gegrillt. Zum Einsatz kommen beim Brutzeln und Garen häufig auch Grillbesteck oder Grillkörbe. Im Landesuntersuchungsamt (LUA) wird regelmäßig geprüft, ob von diesen und anderen so genannten Bedarfsgegenständen Nickel auf das darin befindliche Lebensmittel übergeht.

Die gute Nachricht: Von den rund 90 im vergangenen Jahr auf Nickellässigkeit untersuchten Proben wurde keine einzige beanstandet.
Nickel ist der häufigste Auslöser für Kontaktallergien. Für Menschen, die bereits gegenüber diesem Element sensibilisiert sind, kann auch der Verzehr nickelhaltiger Lebensmittel eine allergische Reaktion auslösen. In höherer Dosierung hat das Metall außerdem auch auf Nicht-Allergiker eine toxische Wirkung.

Nickel wird oft in Legierungen eingesetzt, um die Eigenschaften der verwendeten Materialien positiv zu beeinflussen. Geprüft wird im LUA deshalb auch, ob der Hersteller solcher Produkte dabei die so genannte gute Herstellungspraxis eingehalten hat. Von der Qualität der Legierung hängt ab, ob es insbesondere bei hohen Temperaturen, langer Kontaktzeit und hohem Säuregehalt zu einem Übergang in das Lebensmittel kommt.

Quelle: LUA Rheinland-Pfalz

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