vzbv zur Fleischsteuer: Staatliches Tierwohllabel muss oberste Priorität haben

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum Vorschlag die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen.

Politiker von SPD und Grünen fordern eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch. Zustimmung kommt auch aus der Union. Die zusätzlichen Einnahmen sollen in bessere Haltungsbedingungen investiert werden. Dazu Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv):

„Bei einer Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch würden Verbraucher draufzahlen, ohne dass etwas für das Tierwohl gewonnen wäre. Viele Verbraucher sind bereit, mehr Geld für Fleisch auszugeben, das aus einer tiergerechten Haltung stammt. Aber Verbraucher wollen sicher sein, dass das Geld dann auch dort ankommt, wo es hin soll.

Die oberste Priorität der Bundesregierung sollte es sein, das staatliche Tierwohllabel auf den Weg zu bringen, damit Verbraucher erkennen können, welche Produkte aus besonders tierfreundlicher Haltung stammen. Daneben braucht es eine verbindliche nationale Nutztierstrategie und hohe gesetzliche Mindeststandards für die Haltung von Nutztieren.

Damit die Landwirte und Tierhalter die hohen Standards umsetzen und in tierfreundliche Haltungssysteme investieren können, müssen die politischen Vorgaben von einer verlässlichen und langfristig ausgerichteten Förderpolitik begleitet werden.“

Pressekontakt:
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Pressestelle
Rudi-Dutschke-Straße 17, 10969 Berlin
Tel.: (030) 25 800-525

Quelle: vzbv

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Hinweis Copyright |
Medienkontakte dieser Meldung: 533

Mehr zum Thema

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.