Kartenzahlung in der Gastronomie – Status quo

Es soll immer noch Gastronomen geben, die sich weigern, ihren Gästen das Bezahlen per Karte zu ermöglichen – aber es werden weniger, denn Kartenzahlung boomt. Allein im ersten Halbjahr schoss die Anzahl der Zahlungen mit Girocards („EC-Karte“) um 22% nach oben. Der Kartenzahlung-Dienstleister Bezahlexperten gibt hier einen Überblick über den aktuellen Status Quo im Bereich Kartenzahlung in der Gastronomie.

So steht es um die Kartenzahlung in Deutschland

Vor allem aufgrund der Funktion „Kontaktlos bezahlen“ erlebt die Girocard in Deutschland einen großen Aufschwung. Schon im Jahr 2018 stieg die Zahl der Zahlungen stark an und hat sich im 1. Halbjahr 2019 fortgesetzt, wie Zahlen der Deutschen Kreditwirtschaft zeigen:

Waren im Januar 2018 erst rund 5% aller Kartenzahlungen kontaktlos, wurden in 2019 schon mehr als 22% auf diese schnelle und bequeme Art und Weise bezahlt. Gerade für Gastronomen ist kontaktlos Zahlung eine gute Wahl, denn es macht den Bezahlvorgang für Kellner und Gast einfacher und schneller.

Apropos Gastronomie: Eine Studie von MasterCard fand heraus, dass sich über 30% der Befragten schonmal gegen ein Restaurant, ein Café oder eine Bar entschieden haben, weil man dort nicht mit Karte zahlen konnte. 2017 boten allerdings auch erst rund 70% der Gastronomen Kartenzahlungen an – das wird sich bis zum heutigen Zeitpunkt stark verändert haben, da die Gäste diese Bezahlfunktion einfach einfordern.

Für alle, die noch keine Kartenzahlung anbieten: Darauf kommt es bei der Anbietersuche an.

Es gibt zahlreiche Anbieter, die um neue Kunden buhlen. Von Lockangeboten mit „Nur heute 79% Rabatt“ über Kartenterminals mit einer Leihgebühr von 1 Euro im Monat bis zu angeblichen SmartPay-Möglichkeiten, die sich als doppelt so teuer herausstellen, steht man als Gastronom vor einer Vielzahl von Varianten.

Tipps, um den richtigen Anbieter zu finden:

  • Vergleichen: Holen Sie sich mindestens 2-4 Angebote ein und berechnen Sie die Kosten für einen beispielhaften Kartenumsatz, z.B. 3.000 Euro.
  • Achten Sie auf die AGB. Gerne sind hier weitere Gebühren versteckt.
  • Es gibt nichts geschenkt. Faire Anbieter verlangen zwischen 6 und 20 Euro als monatliche Miete für die Kartenterminals und nicht mehr als 10 Cent pro Transaktion. Wenn die Terminalmiete auf einmal nur bei 1 Euro liegt, sollten Sie nochmal genau nachfragen und nachrechnen.

Einen ersten Vergleich können Sie sich z.B. hier für Gastronomie Kartenzahlungen bei den Bezahlexperten einholen.

Für alle, die schon weiter sind: Anbietervergleich nach 2-3 Jahren nicht vergessen!

„Oft wird bei der erstmaligen Anschaffung des Vertrags für Kartenzahlungen auf jeden Bruchteil eines Cents geschaut“, sagt Milan Klesper, Gründer der Bezahlexperten. „Und dann, wenn der Vertrag ein paar Jahre läuft, interessiert sich der Gastronom nicht mehr dafür. Dabei ergibt sich hier wirklich ein hohes Sparpotenzial für Restaurants und generell alle Unternehmen, denn es findet unter den Dienstleistern ein großer Wettbewerb statt, der zu immer kundenfreundlicheren Angeboten führt.“

Vorteile eines Anbietervergleichs:

  • Man muss heute keine 5-Jahres-Knebelverträge mehr abschließen, wie es noch vor einigen Jahren der Standard war. Die Vertragslaufzeiten liegen in der Regel bei 2-3 Jahren und es gibt sogar auch Möglichkeiten, Kartenterminals ohne feste Laufzeit zu erhalten.
  • Die Disagien für Kreditkarten sinken von Jahr zu Jahr. Das Besondere: Den Dienstleister für Kreditkartenabrechnungen kann man jederzeit wechseln. Einfach bei anderen Anbietern nachfragen und aufschalten lassen.
  • Das sogenannte Interbankenentgelt wurde gesetzlich reguliert. Aber bei alten Verträgen geben die Anbieter diese Ersparnis teilweise nicht an ihre Kunden weiter. Hier sollte man auf jeden Fall vergleichen.

Kontakt:
Die Bezahlexperten
Tel.: 0221 – 37 90 91 50
Web: https://www.bezahlexperten.de/

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