„Raus auf den Acker, rein in die Kartoffeln“

Toques d‘Or-Nachwuchs will’s wissen

Kaisersbach / Marienthal: In der Klostergastronomie Marienthal sind es überwiegend junge Leute, die den Kochlöffel schwingen, bzw. die Gäste bedienen. Klosterwirt Toques d’Or Maître Uwe Steiniger, der in der gesamten Region für seine

Nachwuchsförderung bekannt ist, hat in den Mauern des altehrwürdigen Franziskanerklosters eigens das Talentrestaurant „ViΛ“ für sie eingerichtet. Hier entscheiden Yasemin, Sara, Daria, Nesrin und Tim, was auf den Teller und in die Gläser kommt. Von Anfang an war ihnen klar, dass Regionalität und Öko-Landbau ihr kulinarisches Leitbild zeichnen soll. Frei nach dem Motto „Von der Forke bis zur Gabel“ wollen sie nicht nur wissen, wo sie ihre Zutaten und Produkte beziehen, vielmehr wer dahinter steht und wie sie entstehen. Mit ihrem Chef Uwe Steiniger besuchen sie daher regelmäßig Backstuben, Bauernhöfe,

 Brauer- und Brennereien, Hühnerställe, die Schlachthäuser der Metzgereien sowie die Winzer in Rheinland-Pfalz. Natürlich darf hierbei die Kartoffelernte nicht fehlen. Also ab zum Biohof Gran, wo ihr Freund und Förderer Bauer Eckhard sie schon erwartet. Bei Kaffee und Kuchen gibt es zunächst einmal einen Kartoffel-Kurs: Anbau, Sortenwahl und Verwertung werden besprochen. Dann geht’s raus auf den Acker, hier wartet nämlich die Sorte Belinda auf ein überirdisches Dasein. Bio-Bauer Eckhard hat dazu den alten Traktor vor die Erntemaschine gespannt, weil er eine schmale Bereifung hat und somit nicht alles „platt walzt“. Mit 3 km/h geht es durch die Furchen und eine Knolle nach der anderen fällt aufs Förderband, allerdings auch Gestein und anderes, was es auszusortieren gilt. Da zählt jeder Handgriff, was auch recht schnell gelingt, man möchte schließlich was mit „nach Hause“ nehmen. Und dort geht man wesentlich „pfleglicher“ mit den Grundzutaten um, als noch vor Jahren: Man hat sie schließlich selbst in Kühlung und Lager gebracht. „Es erdet uns irgendwie alle, das ist mehr als nur ein Feldversuch“, so der Gastro-Nachwuchs der Klostergastronomie Marienthal.

„Großes Lob an Toques d’Or Maître Uwe Steiniger,  kulinarische Tradition und Qualität steht an erster Stelle bei Toques d’Or. Die Initiative Toques d’Or setzt sich auf breiter Ebene für die Erhaltung natürlicher Produktion von Lebensmitteln ein. Ziel ist es, die traditionellen handwerklichen Erzeuger zu unterstützen. Qualitätserzeugnisse zu fördern, die kulinarischen Tradition zu erhalten und den verantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln durch die berufenen Köche und zertifizierte Restaurants zu gewährleisten. Toques d’Or Mitglieder verpflichten sich per Ehrenkodex, Lebensmittel-Charta und Garantie-Urkunde zu gesundem Essen unter Bevorzugung saisonaler und regionaler Produkte ohne Beigabe von industriell gefertigten Hilfszutaten.“, so Ernst-Ulrich W. Schassberger, President Toques d’Or International.

Unsere Lobby ist die sichere Produktqualität. Lebensmittelsicherheit und Respekt gegenüber dem Qualitätsprodukt setzt absolute Fachkenntnisse voraus. Denn hier kocht ein berufener Toques d’Or Chefkoch mit einem Qualitäts-Produkt nach Jahreszeit. Gleich richtig basisgekocht, um unserem Koch-Berufsstand nicht zu schaden –klassisch oder modern – Es gibt nur eine Küche, die Gute. Toques d’Or, die Köche-Gilde mit den goldenen Toques auf blauem Kragen, im Dienste einer gesunden Ernährung.

Der kostenlose Toques d’Or Smartphone Guide in allen Sprachen mit QR-Code und Navigation

Alle Toques d’Or zertifizierten Restaurants, berufene Chefs / Maîtres und private fine dining Chefs findet man unter www.toquesdor-guide.de. Der ständige digitale Begleiter für alle Smartphone- und Tablet-Inhaber inkl. ortsbezogener Toques d’Or- Suche – weltweit.

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