Klöckner zu heute veröffentlichten Testergebnissen, wonach Säuglingsmilch mit Mineralölrückständen verunreinigt sei

Zu den heute veröffentlichten Testergebnissen, wonach Säuglingsmilch mit Mineralölrückständen verunreinigt sei, erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner:

„Es geht hier um die Gesundheit von Kindern und Babys, die besonders schutzbedürftig sind. Ich verlange hier Transparenz. Wenn sich herausstellt, dass Baby- oder Säuglingsmilch der Gesundheit unserer Kleinsten schaden könnte, darf sie nicht im Supermarkt landen. Unsere Lebensmittel müssen sicher sein. Darauf müssen sich unsere Verbraucher verlassen können – das ist die gesetzliche Grundlage.“

Hintergrund

Die vorliegenden Daten müssen sorgfältig analysiert werden. Wir streben eine europäische Lösung an, weil die Lebensmittel überall in Europa gehandelt und verkauft werden. Dafür brauchen wir eine europäische Datengrundlage, damit wir genau wissen, wie und an welchen Stellen Mineralöle in Lebensmittel kommen können. Deutschland hat dafür gesorgt, dass die Europäische Kommission tätig geworden ist und die Daten aus allen Mitgliedstaaten auswertet.

Auf nationaler Ebene finalisieren wir gerade einen nationalen Verordnungsentwurf. Ziel dabei ist, die Unternehmen zu verpflichten, dass Lebensmittelverpackungen aus Altpapierstoffen so gestaltet werden, dass Mineralölrückstände nicht in das Lebensmittel übergehen können.

Pressekontakt:
Referat MK1 – Pressestelle
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: +49 30 / 18 529-3174
Fax: +49 30 / 18 529-3179
Pressestelle@bmel.bund.de

Quelle: BMEL

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