Kochen mit dem Schnellkochtopf: nicht nur schnell, sondern vor allem sehr gesund

Kochen
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Kochen kann jeder, aber wie?

Zum herkömmlichen Kochen braucht es wenig: einen Topf, Wasser und Nahrungsmittel wie Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln usw. Topf auf den Herd, das Ganze auf 100 Grad erhitzen, so dass das Wasser kocht und los geht es. Wie lange das Kochgut im Topf bleibt, wird nach Erfahrungswerten und Augenschein entschieden oder streng nach Rezept. Das enthält meist Angaben, wie lange gekocht werden soll, bis das Kochgut gar ist.

Wer so kocht, hat sich noch selten gefragt, wieviel Energie dabei verbraucht wird und wieviel an wertvollen Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen erhalten bleibt. Das Thema Energiesparen beim Kochen wurde in China und auch in anderen asiatischen Ländern vor gut zweitausend Jahren mit der Entwicklung des Dampfgarens vorbildlich umgesetzt. Dabei werden die Zutaten in ein Sieb oder einen Dämpfaufsatz gegeben. Im darunter befindlichen Behälter bzw. Topf wird Wasser zum Kochen bzw. Sieden gebracht und der dabei entstehende Wasserdampf steigt nach oben. Der heiße Wasserdampf und die heiße Luft umfließen das Kochgut, das auf diese Weise besonders schnell gar wird.

Diese Art zu Kochen hat einen weiteren großen Vorteil: wasserlösliche Nährstoffe wie z. B. Mineralstoffe und Vitamine (Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C) bleiben zum größten Teil erhalten – werden also nicht „verkocht“. Dies gilt nicht nur für Gemüse, sondern auch für Fisch, Fleisch und Obst, deren Aroma, Farbe, Form und Eigengeschmack besser erhalten bleiben.

Noch schneller kochen durch Dämpfen unter Druck

Vorab ein wenig Physik: Die Siedetemperatur von Wasser liegt bekanntlich bei 100 Grad Celsius. Dies gilt genau genommen jedoch nur auf Meereshöhe bei einem Normaldruck von 1013 hPa (Hekto-Pascal, benannt nach dem französischen Physiker und Mathematiker Blaise Pasca). Bei höherem Luftdruck steigt die Siedetemperatur über 100 Grad Celsius. Auf dem Mount Everest mit 8848 Metern Höhe kocht das Wasser bereis bei 70 Grad Celsius. Diese physikalische Phänomen wird beim Dampftopf genützt um schneller und energiesparender zu Kochen.

Der Dampfkochtopf oder auch Schnellkochtopf verfügt über einen druckfest verschließbaren Deckel. Dadurch entsteht ein Überdruck im Topf und es können Temperaturen bis zu 120 Grad Celsius erreicht werden. Dabei wird über ein regulierbares Sicherheitsventil am Deckel zu hoher Druck abgebaut. Auf diese Weise wird die Zeit für das Garen im Vergleich zum drucklosen Dämpfen nahezu halbiert.

Allerdings erfordert das Ganze große Aufmerksamkeit: bereits wenige Minuten zu langer Garzeit können beispielsweise Gemüse rasch matschig werden lassen. Der Schnellkochtopf zeigt seine Vorzüge vor allem bei normalerweise langen Kochzeiten von mehreren Stunden bei Gerichten, wie Eintöpfen, Hülsenfrüchten, Fleisch und Schmorgerichten. Hier liegt die Zeit- und Energieeinsparung bei 60 bis 70 Prozent.

Zum Zubehör von Schnellkochtöpfen gehören Siebeinsätze in unterschiedlicher Größe und Höhe. Diese besitzen meist einen Bügel, mit dem sie auf den Topfboden gesetzt werden. Wenige Zentimeter Wasserstand genügen bei vielen Gerichten – vor allem bei Gemüse – zum schonenden Dämpfen, ohne dass das Gargut überhaupt in direkten Kontakt mit kochendem Wasser kommen muss. Für die Zubereitung von Reis beispielsweise gibt es Einsätze ohne Löcher.

Allen Schnellkochtöpfen liegen ausführliche Bedienungsanleitungen und häufig auch Rezeptsammlungen bei. Dort ist Einiges zu erfahren über unterschiedliche Garzeiten von Gemüsesorten oder die Vorbereitung von Fleisch- und Fischteilen. Da die Aromen der Lebensmittel beim Dampfkochen gut erhalten bleiben, ist generell sparsames Salzen und Würzen angesagt.

Wer sich einen Schnellkochtopf zulegen möchte, ist bei diesem Schnellkochtopf Vergleich gut beraten. Hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen, wie individuelle Anforderungen, Qualität, Ausstattung, Preisklassen usw.

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