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Verbraucherzentralen fordern, Missstände in der Lebensmittelüberwachung zu beheben

Lebensmittelskandale: Politische Konsequenzen ziehen.

Der aktuelle Skandal um mit Listerien belastete Wurst und der große Rückruf von verunreinigter Milch verunsichern Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Wurstskandal zeigt einmal mehr: Die Strukturen der Lebensmittelüberwachung reichen nicht aus, um Missstände in Lebensmittelbetrieben zeitnah zu beheben und die Sicherheit von Verbrauchern zu gewährleisten. Die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordern zügig politische Konsequenzen.

„Der aktuelle Wurstskandal legt erneut die Schwachstellen in der Lebensmittelüberwachung offen. Die Aufklärung dauert zu lang, die Informationen sind dürftig. Es darf es kein ,Weiter so‘ geben. Die Verbraucherschutzminister müssen eine außerordentliche Verbraucherschutzministerkonferenz einberufen, um wirksamere Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung und der Reaktion im Krisenfall zu beschließen“, fordert Klaus Müller, Vorstand des vbzv.

Insbesondere fordern die Verbraucherzentralen:

Download Forderungspapier „Konsequenzen aus dem Wurstskandal ziehen“, Oktober 2019

Pressekontakt:
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Pressestelle
Rudi-Dutschke-Straße 17, 10969 Berlin
Tel.: (030) 25 800-525

Quelle: vzbv