Konsum und Kauf von Hanfprodukten: Was ist legal?

Foto: Steffen Geyer, flickr

Produkte aus der Natur sind nicht alleine in der vegetarischen und veganen Ernährung gefragt. Immer mehr Menschen lösen sich bewusst von Industrieprodukten und suchen nach Alternativen, die zur eigenen Lebensweise passen. Hierbei steht nicht jede kultivierte Pflanze sofort auf dem Speiseplan, vor allem von Gerüchten und rechtliche Unsicherheit das Thema begleiten. Hanf mit seinen vielfältigen Nutzungsarten gehört zu diesen Pflanzen, ist jedoch eine absolut seriöse Alternative für die vegane Ernährung.

Der Siegeszug der Nutzpflanze Hanf

Wenn Drogerien immer wieder TBC-Öl als Hanfprodukt anbieten und Nahrung auf Hanf-Basis selbst bei großen Handelsketten gekauft werden kann, ist eine gesellschaftliche Etablierung nicht zu leugnen. Viele Menschen denken bei Hanf zunächst nur an Cannabis, also die Rauchware auf Basis des Inhaltsstoffs THC. Dabei lassen sich wie bei vielen Gewächsen der Natur vielfältige Wirkstoffe unterschiedlich nutzen, die nichts mit der berauschenden Wirkung von Marihuana zu tun haben.

Das Interesse an Hanfsamen als Nahrungsmittel ist nachvollziehbar, da es als echtes Naturprodukt zur vegetarischen und veganen Ernährung passt. Auch wenn der Anbau in Deutschland schwierig ist, ist ein Kauf zur Nahrungsergänzung möglich und die Vielfalt an Verwendungszwecken groß. So lässt sich Hanfmilch als veganer Ersatz für Kuhmilch gewinnen. Im Einsatz der Mischung aus Hanfsamen, Wasser und optionalen Süßungsmitteln fällt die Umstellung leicht und eine Vielfalt an leckeren Speisen lässt sich auch ohne Milch wieder herstellen.

Kauf, Anbau und mehr – was ist erlaubt?

Bei der Rauchware Cannabis gibt es in Deutschland eine eindeutige Rechtsprechung. Sowohl der Besitz als auch der Konsum werden als illegal eingestuft. Einzige Ausnahme stellt die Gabe von medizinischem Cannabis dar, was vor allem bei chronischen Schmerzerkrankungen und während einer Chemotherapie etabliert ist.

Auch der Anbau von Hanf ist klar reguliert, auch wenn ausschließlich aus den weiblichen Pflanzen das THC für die Rauchware Cannabis gewonnen wird. Männliche Pflanzen lassen sich trotzdem nicht beliebig von Privatnutzern anbauen, hier muss ein selbstständiges oder landwirtschaftliches Interesse mit Genehmigung erkennbar sein. Private Anbauer, die ausschließlich männliche Pflanzen züchten, können bei wenigen Einzelpflanzen auf eine Bagatelle hoffen.

Alleine das Saatgut, wie es in Drogerien und Supermärkten zur Nahrungsergänzung angeboten wird, ist nicht als illegal einzustufen. Ansonsten würde sich jede große Handelskette strafbar machen und teure Bußgelder zahlen müssen. Für die Nutzung im eigenen Speiseplan können es natürlich auch Hanfsamen aus der Drogerie oder dem Reformhaus sein. Alternativ lässt sich hochwertige Ware direkt von Shops aus Ländern wie den Niederlanden bestellen, in denen liberaler mit Kultivierung und Konsum umgegangen wird.

Die Vielfalt des natürlichen Nahrungsmittels Hanf

Hanf ist ein absolutes Trendprodukt, das vor allem Veganern neue Möglichkeiten zusichert. Von köstlichen und einzigartigen Backrezepten bis zum einfachen Lieferanten von Aminosäuren und Mineralien reichen die Argumente für die natürliche Zutat. Ob das Produkt dem eigenen Gaumen entspricht, sollte ohne falsche Sorge vor rechtlichen Konsequenzen getestet werden.

Wie bei anderen Lebensmitteln aus der Natur ist die Prüfung der Qualität ein wichtiges Kaufkriterium. Alleine von einem seriösen Händler erhalten Sie Hanfsamen, die bestens für den Verzehr geeignet sind und die gewünschten Effekte für Ihre Ernährung bringen. Schließlich möchten Sie mit den bestellten Samen auch nicht in Verdacht geraten, illegal weibliche Pflanzen zu züchten und potenziell THC zu extrahieren. Ein seriöser Shop berät Sie zu diesem Thema und zeigt die Vorteile im Bereich Ernährung auf.

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