Ashwagandha Dosierung – Pulver, Kapseln und Extrakt richtig dosieren

Nahrungsergänzungsmittel
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In Deutschland erleben Nahrungsergänzungsmittel eine Hochkonjunktur. Der Gesetzgeber fordert, dass ihre ideale Dosierung auf der Verpackung angegeben wird. Doch leider ist diese häufig nicht korrekt. Welche Gründe das hat und welche Dosierungsempfehlung besser wäre, zeigen wir am Beispiel von Ashwagandha auf.

Wieso viele Dosierungsempfehlungen nicht perfekt sind

In Deutschland muss jeder Hersteller und Händler von Nahrungsergänzungsmitteln angeben, wie viel davon eingenommen werden kann und soll. Deshalb findet sich auf jeder Verpackung der Schlafbeere eine Ashwagandha Dosierung. So wird einem beispielsweise nahegelegt 500mg am Tag einzunehmen. Auch wann die Einnahme erfolgen soll ist meist erwähnt. Das ist so vom Gesetzgeber gewollt und vorgeschrieben. Sinnvoll ist es in vielen Fällen jedoch nicht.

Keinerlei Beachtung findet der Fakt, dass nicht jeder Körper gleich ist. Körpergewicht, Geschlecht, Genetik und die Ernährungsweise werden nicht berücksichtigt. Die Dosierungsempfehlungen sind nicht individuell, was dazu führt, dass sie für den Großteil der Kunden nicht passt.

Wie man die individuelle Ashwagandha Dosierung findet

Um herauszufinden wie man persönlich Ashwagandha dosieren sollte, muss man zunächst wissen, für welchen Zweck man es einnimmt. Leidet man beispielsweise unter einer Schilddrüsenunterfunktion und möchte ausprobieren, ob die Ashwagandha Einnahme hilfreich ist, oder möchte man generell das allgemeine Befinden verbessern?

In einem nächsten Schritt sollte man einen Blick auf die Inhaltsstoffe und Wirkstoffe des Ashwagandhas werfen. Je hochdosierter das Produkt ist, desto geringer sollte die Dosierung sein. Hochdosierte Produkte sind meist langfristig günstiger, führen aber schneller zu ungewünschten Nebenwirkungen. Bei Ashwagandha werden viele Wirkungsweisen auf die enthaltenen Withanolide zurückgeführt. Ihr Anteil sollte bei 3-5% liegen.

Sind diese Informationen klar, sollte man – wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel – zunächst mit einer sehr geringen Ashwagandha Dosierung starten und überprüfen, ob der eigene Körper das Mittel verträgt. Am besten stellt man das fest, indem man über 2-3 Tage eine kleine Menge einnimmt. Ist dieser erste Test erfolgreich verlaufen, kann die Dosierung schrittweise angehoben werden. Pro Kilogramm Körpergewicht sollte man etwa in etwa 8mg Ashwagandha am Tag einnehmen. Für eine Person mit 60kg Körpergewicht bedeutet das, dass aufgerundet 500mg die empfehlenswerte Dosierung ist.

Mit einer hohen Ashwagandha Dosierung Krankheiten bekämpfen

Ashwagandha gehört zu den gut erforschten Nahrungsergänzungsmitteln und es gibt zahlreiche Studien, welche die Wirkungsweise belegen. Das führt viele Menschen dazu Ashwagandha gegen konkrete Krankheitsbilder einzunehmen. Häufig greifen sie zu einer hohen Dosierung. Von diesem Vorgehen ins generell abzuraten.

Wer unter einer Krankheit leidet, sollte in jedem Fall den Gang zum Arzt auf sich nehmen und sich dort schulmedizinisch behandeln lassen. Ashwagandha kann, nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, begleitend eingenommen werden und unterstützend wirken. Ein Ersatz für eine ärztliche Behandlung sollte es jedoch in keinem Fall sein.

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