Ernährung: die wichtigsten Mineralstoffe

Von I, Manfred Heyde,, CC BY-SA 3.0, Link

Der menschliche Körper ist eine faszinierende Maschine, die für ihre reibungslose Funktion die richtigen Lebensmittel braucht. Zusätzlich zu den großen Gruppen der Nahrungsmittel, wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine, braucht jeder Körper Mineralstoffe. Diese spielen bei vielen Vorgängen des Stoffwechsels eine wichtige Rolle. Sie helfen bei der Regulation des Wasserhaushalts, unterstützen die Verdauung oder transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen.

Calcium

Das Mineral Calcium kommt besonders viel in Milchprodukten vor, sowie in Nüssen, Grünkohl, Mangold oder Spinat vor. Es ist ein wichtiger Bestandteil für feste Knochen und stabile Zähne. Außerdem reguliert Calcium den Energiestoffwechsel, unterstützt die Blutgerinnung und ist wichtig für eine korrekt funktionierende Muskulatur.

Silizium

Silizium ist ein natürlich vorkommendes Mineral. Viele Lebensmittel, darunter Wasser, Bier, Kaffee und einige Gemüse, enthalten von Natur aus Silizium. Besonders für Patienten, die unter Osteoporose, Herzkrankheiten oder Alzheimer leiden, kann eine Unterstützung der normalen Siliziumaufnahme durch die Ernährung sinnvoll sein. Auch nach einem Schlaganfall kann Silizium ein sinnvolles Ergänzungsmittel sein. Es trägt darüber hinaus zu vollem Haar, gesunden Fingernägeln bei und unterstützt die Wundheilung.

Silizium fördert die Knochenfestigkeit bei jungen Menschen und beugt so Osteoporose vor. Dabei ist eine naturnahe Siliziumquelle wie veganes Bio-Bambus-Silizium von eubiopur wichtig, da der Körper so das Silizium besser aufnehmen kann.

Magnesium

Ein weiteres zentrales Mineral ist Magnesium, das vielen aus der Sportwelt bekannt sein dürfte. Es ist wichtig für die Eiweißsynthese, die für die Regeneration der Muskulatur von zentraler Bedeutung ist. Außerdem schwören viele Sportler auf Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel gegen Krämpfe.

Außerdem ist es für den Elektrolythaushalt wichtig, das die Aufnahme von Mineralstoffen reguliert. Bei einem Magnesiummangel sind Menschen schneller erschöpft und werden früher müde und leiden unter einem gedämpften Gemüt.

Das Mineral findet sich oft in Obst wie Bananen und Gemüse. Nüsse und Kerne wie Cashews und Kürbiskerne gehören auch zu den effektiven Magnesiumlieferanten.

Eisen

Besonders wichtig ist Eisen für den Menschen – wenn sich ein Eisenmangel einstellt, fällt dies den meisten Menschen schnell auf. Ein Mangel führt zu Müdigkeit, schlechter Stimmung, Haarausfall, brüchigen Nägeln und Müdigkeit.
Eisen ist essentiell für die Blutbildung und transportiert Sauerstoff von der Lunge ins Gewebe des Menschen. Da durch Blutverlust Eisen verloren geht, ist eine erhöhte Aufnahme nach Verletzungen und starken Regelblutungen wichtig, um den Eisenhaushalt stabil zu halten.

Das Mineral ist für Vegetarier und Veganer schwer über die Ernährung in ausreichender Menge aufzunehmen. Es ist in besonders großen Konzentrationen in Fleisch vorhanden. Eisen ist zwar auch in manchen pflanzlichen Lebensmitteln ausreichend vorhanden, aber der Körper kann es aus dieser Quelle nicht so leicht aufnehmen.

Da ein Überschuss an Eisen sich auch negativ auf den Körper auswirken kann, sollte eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel mit seinem Arzt absprechen.

Zink

Ebenfalls am Eiweißstoffwechsel ist Zink beteiligt. Außerdem ist es wichtig für die Zellteilung wichtig. Das macht sich bei vollerem Haar und gesünderer Haut bemerkbar. Bei einem Zink Mangel verlangsamt sich die Wundheilung.

Außerdem ist Zink wichtig für den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, das Immunsystem, die Regulierung der menschlichen Sexualhormone und die Fruchtbarkeit.

Eine gute Quelle für Zink ist – wie für viele andere Mineralstoffe auch – Hülsenfrüchte und Hafer. Ein Teller Haferflocken zum Frühstück ist also bereits ein guter Schritt, der nicht nur für eine ausreichende Aufnahme von Zink sorgt, sondern auch vieler anderer Mineralien.

Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle für den Körper und sind lebensnotwendig. Eine mangelhafte Versorgung macht sich schnell bemerkbar, wenn Körperfunktionen nicht mehr ordentlich aufrechterhalten werden können. Eine ausgewogene Ernährung ist für viele Menschen ausreichend – aber Kranke, Kinder und Jugendliche, Frauen mit starker Regelblutung und ältere Menschen sollten – in Rücksprache mit ihrem Arzt – über eine Unterstützung der Mineralstoffaufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel nachdenken.

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