Kurkuma – mit Schwermetallen verunreinigt?

Mittelalterliche Fälschungsmethoden auf dem Vormarsch.

Gewürze gehören zu den am häufigsten verfälschten Lebensmitteln, da es sich um teure Waren handelt. Vorsätzliche Täuschung lohnt sich wirtschaftlich sehr schnell. In Kurkuma aus Bangladesch, einem der Hauptanbauländer, wurden laut einer aktuellen Studie Bleikontaminationen mit Gehalten von bis zu 1 g/kg vorgefunden. Als mögliche Ursache dieser gesundheitlich bedenklichen Gehalte wird eine Farbschönung mit gelbem Bleichromat (PbCrO4) angegeben. Damit kann die Farbe der getrockneten bzw. gemahlenen Kurkumawurzel der Verbrauchererwartung entsprechend verändert werden und gleichzeitig die Gewinnmarge erhöht werden. Aber gibt es dieses ernste Problem auch bei Produkten auf dem deutschen Markt?

Bei einer aktuellen Untersuchung aus Bangladesch wurden neben einzelnen, sehr hoch belasteten Proben in 11 % aller untersuchten Kurkuma Produkte Überschreitungen der von der Bangladesh Standards and Testing Institution festgelegten Höchstmenge (2,5 mg/kg) für Blei festgestellt. Der Studie zufolge wurde die Verfälschung von Kurkuma als ein überwiegend nationales Problem identifiziert. Regulatorische Anforderungen der Importländer führten dazu, die Verfälschung von exportgebundenem Kurkuma zu minimieren [1].

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Quelle: CVUA Karlsruhe

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