Slow-Food-Einkaufskarte für Deutschland zählt über 1.000 Einträge

Neu: Liste europäischer Online-Shops verfügbar.

Aufgrund der Corona-Pandemie bangen Menschen weltweit weiter um ihre Existenz. In Deutschland sind von der Verlängerung der Anti-Corona-Maßnahmen bis Anfang Mai weiterhin zahlreiche Gastronom*innen sowie klein- und mittelständische Unternehmen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette betroffen. Um es Verbraucher*innen zu erleichtern, die kleinteiligen Versorgungsnetzwerke lebendig zu halten, hat Slow Food eine Deutschlandkarte veröffentlicht, die stetig mit Einkaufstipps befüllt wird. Hinzugekommen ist eine Liste mit Lebensmittelhandwerker*innen aus dem europäischen Ausland.

Slow Food Deutschland appelliert an Verbraucher*innen, gerade jetzt soweit wie möglich die kleinen Betriebe, Läden und Gastronom*innen ihrer Region zu unterstützen. Viele setzen kreative Notlösungen um. Diese Angebote wahrzunehmen wird bei vielen darüber mitentscheiden, ob sie nach Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen ihre Türen wieder öffnen können. Die Slow-Food-Karte listet bundesweit Hofläden, Online-Shops, Straßenverkäufe und Lieferservice. Aktuell sind es schon über 1.000 Einträge. Befüllt wird die Karte stetig durch das Slow-Food-Netzwerk in Deutschland. Auch Unterstützer*innen, also Unternehmen, die sich in ihrem Tun der Slow-Food-Philosophie verbunden fühlen sowie Aussteller*innen des Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe, können sich eintragen.

Denn die Slow Food Messe, die jährlich in der Woche nach Ostern in Stuttgart stattfindet, musste aufgrund des Coronavirus auf 2021 verschoben werden. Neben der Online-Karte bietet Slow Food eine Liste mit Messeaussteller*innen aus dem Ausland, damit diese ihre Produkte vorstellen und online verkaufen können. Italienisches Olivenöl, Cranberry-Produkte aus Lettland sowie österreichischer Wein sind bisher unter anderem schon gelistet. Auch diese Liste wird sich in den nächsten Tagen weiter füllen. Auch die Markthelden des Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe 2020 stellt Slow Food auf der Webseite in den Vordergrund. „Markthelden“ wurden erstmals für den Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe 2019 ins Leben gerufen. Es sind Erzeugnisse, die das Qualitätsverständnis von Slow Food äußerst umfassend abbilden.

Essen stellt für viele Menschen bundesweit gerade eine Herausforderung dar. Mitunter wirft das Zubereiten von Speisen in den eigenen vier Wänden bei vielen Fragen und Unsicherheiten auf. Um dafür Abhilfe zu schaffen, stellt Slow Food gemeinsam mit den Köch*innen der Chef-Alliance regelmäßig wechselnde Rezept-Tipps Online. Sie sollen Menschen Inspiration und Mut zum Kochen geben und dazu motivieren, das zu genießen, was in der eigenen Region erreichbar ist.

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger*innen sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln.

Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Slow-Food-Mitglieder sind Teil einer großen, bunten, internationalen Gemeinschaft, die das Recht jedes Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel vertritt.

V.i.S.d.P.: Dr. Ursula Hudson

Quelle: Slow Food Deutschland

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