Wie sich Einkaufstypen unterscheiden: günstig, gesund oder gut fürs Klima?

Worauf achten junge Erwachsene beim Kauf von Lebensmitteln? Sollen sie möglichst preiswert, gesund oder nachhaltig sein? Diese Fragen untersuchte eine repräsentative Studie der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen einer Online-Befragung von 1.000 Konsumenten zwischen 18 und 29 Jahren.

Ergebnis: Es gibt verschiedene Einkaufstypen, die sich erheblich voneinander unterscheiden. So sind 44 Prozent der Befragten kaum für einen nachhaltigen Konsum aufgeschlossen. Bei ihnen zählt vor allem der Preis. 16 Prozent interessieren sich für klimafreundliche Ernährung und Nachhaltigkeit, achten aber ebenfalls auf den Preis.

Dagegen bezeichnen sich 40 Prozent der jungen Erwachsenen sehr aufgeschlossen gegenüber einer klimafreundlichen Ernährung und wären bereit, Lebensmittel mit Nachhaltigkeitssiegel zu kaufen, selbst wenn diese teurer wären. Zu dieser Gruppe zählen überdurchschnittlich viele Vegetarier sowie junge Erwachsene, die in Haushalten mit höherem Einkommen leben.

Außerdem ist diese Gruppe stärker an Verbraucherinformationen interessiert als junge Konsumenten, die vor allem auf den Preis achten. Das ist eine große Chance für die Verbraucherarbeit: Wer junge Erwachsene berät, sollte die unterschiedlichen Konsumtypen berücksichtigen. Unterstützend wären zum Beispiel Informationsangebote, die gezielt kostengünstige Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums vorstellen, zum Beispiel als App.

Ausführlich wird die Studie unter dem Titel „Günstig, gesund oder gut
für’s Klima?“ in der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“
vorgestellt.

Weitere Informationen:

Ein Einzelheft oder den Download der Ausgabe 01-2020 der Zeitschrift „Ernährung im Fokus“ mit der Bestell-Nr. 5081 erhalten Sie für 4,50 Euro. Das Jahresabo „Ernährung im Fokus“ hat die Bestell-Nr. 9104.
https://www.ble-medienservice.de/

Quelle: Ruth Rösch, BZfE

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