Fit mit Messer und Gabel

Familie beim Essen
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„Man ist, was man isst“, so lautet ein altbekanntes Sprichwort, und da ist viel Wahres dran. Schließlich sind es die Nährstoffe, die uns leben lassen und uns mit Ausnahme des Sauerstoffs, den wir der Luft entnehmen, mit allem versorgen, was wir zum Leben brauchen. Dazu gehören muskelbildende Proteine, Kohlenhydrate, um den „Motor“ am Laufen zu halten, wertvolle Öle und Fette. In gesunder Kost stecken viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die unseren Stoffwechsel aufrechterhalten und das Immunsystem stärken. Somit ist es in der Tat möglich, sich fit zu essen und mit der richtigen Nährstoffkombination kein unnötiges Fett anzusetzen.

Was ist gesund?

Hinsichtlich der gesunden Ernährung gehen die Ansichten weit auseinander. Jede Gruppierung definiert das Thema anders. Es gibt Menschen, die sich ausschließlich von Rohkost ernähren, Vegetarier, Veganer und Frutarier, die fast nur Früchte zu sich nehmen, um die Pflanze nicht zu schädigen. Hinter diesen Ernährungsarten steckt zumeist eine gewisse Lebensanschauung, eine Philosophie, und weniger die Erkenntnis, durch die Zusammensetzung der Nahrung an Gesundheit zu gewinnen.

Am besten ist eine Ernährung, die speziell auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist und die Lebensumstände und die körperlichen Voraussetzungen berücksichtigt. Ein Sportler benötigt eine andere Nahrung als jemand, der die meiste Zeit des Tages auf dem Bürostuhl sitzt. Und zu einer artgerechten Ernährung gehören auch Fleisch und andere tierische Produkte. Im Idealfall ist die Ernährung ausgewogen und man isst von jedem etwas. Ausgesprochen gesund ist mageres Fleisch, Fisch, gedünstetes Gemüse, frisches Obst und Beeren. Auch Eier liefern dem Körper wertvolle Nährstoffe. Milch enthält viel Kalzium. Vollkorngetreide versorgt uns mit Magnesium und anderen Mineralstoffen. Eher ungesund sind Weißmehlprodukte, Süßigkeiten mit viel Zucker und fette Wurst. Dennoch schaden auch diese Lebensmittel nicht, wenn man sie hin und wieder in geringen Mengen zu sich nimmt.

Gesund essen mit Stil

Gesundes schmeckt von einem attraktiven Teller besonders gut. Zu einem optisch ansprechenden Geschirr gehört ein passendes Besteck. Bestecksets gibt es nicht nur im klassischen Silbermetallic, sondern auch in Gold und einer Kupfernuance. Ein besonderes Essen verlangt schließlich nach einem extravaganten Rahmen. Wenn das Auge mitisst, reichen oft kleinere Portionen und es landet weniger im Magen. Ein hübsch angerichteter Teller entschädigt eine überreichliche Mahlzeit. Wer sich mit Freude gesund ernähren möchte, sollte deshalb auf die Rahmenbedingungen achten. Fisch ist zum Beispiel eine eiweißreiche, fettarme und gesunde Kost. Hier lohnt sich die Anschaffung eines Fischbestecks, während sich ein saftiges Steak mit einem scharfen Messer besser schneiden lässt.

Wichtig ist zudem die Art der Zubereitung. Generell ist gedünstetes Gemüse gesünder als zu lange Gekochtes. Beim langen Kochen gehen zu viele Vitamine verloren. Der Brokkoli darf deshalb gerne noch etwas knackig sein und ordentlich Biss haben. Gute Ergebnisse erzielt man zum Beispiel mit dem Dampfkochtopf. Da sich die Panade mit Fett vollsaugt, eignet sich ein mageres Schnitzel natur besser für die Diätküche.

Gekochtes Fleisch, beispielsweise als Bestandteil eines Gemüseeintopfs, ist gesünder als Gegrilltes. Wer auf eine gesunde Ernährung viel Wert legt, sollte Gepökeltes meiden. Vor allem beim Grillen entstehen schädliche Nitrosamine. Auch bei der Erhitzung von Kartoffeln und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln bilden sich unter Umständen gesundheitsschädliche Substanzen. Ab einer Temperatur von etwa 170 Grad Celsius kann in der Fritteuse, der Pfanne und im Backofen krebserregendes Acrylamid entstehen.

Quelle: Sola Switzerland

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