Gesund und fit im Homeoffice

Notebook, Büro
Foto: Al ghazali on Unsplash

Das Arbeiten im Homeoffice verändert den beruflichen und privaten Alltag. Mahlzeiten müssen jetzt selbst organisiert oder vorbereitet werden. Mit ein paar einfachen Tricks gelingt Ihnen die Selbstversorgung ganz leicht. Zudem helfen ein paar wenige Tipps, um im Homeoffice auch körperlich fit zu bleiben.

Struktur ist alles: Arbeiten und Essen trennen

Trennen Sie Arbeitsplatz und Essplatz! Das heißt: Essen Sie nicht im Raum, in dem Sie arbeiten und arbeiten Sie nicht an Ihrem Essplatz. So essen Sie bewusster und erholen sich zwischen den Arbeitseinheiten durch die räumliche Distanz besser. Ausnahme: Trinken. Füllen Sie am besten morgens Ihre Trinkmenge ab und stellen Sie die Flasche oder Thermoskanne gut sichtbar am Arbeitsplatz bereit.

Esspausen nach Ihrem Rhythmus

Im Homeoffice können Sie Ihre Mahlzeiten meist nach Ihren Wünschen einplanen. Nutzen Sie diese Chance! Sie kennen Ihren Körper am besten und wissen, wann der große Hunger kommt und wann Ihre Leistung einbricht. Umschiffen Sie diese Fallen und sorgen Sie vor: Bereiten Sie Ihre große Mahlzeit möglichst schon am Vorabend oder am Vormittag vor. Zur Essenszeit haben Sie Ihre Mahlzeit so schneller auf dem Tisch. Haben Sie um zwölf Uhr noch keinen großen Hunger? Essen Sie doch einfach erst um 14 Uhr, oder machen Sie sich nur ein kleines Vesper. Die warme Hauptmahlzeit verschieben Sie auf später in den Feierabend.

Bewegte Pausen

Leistungstiefs umgehen Sie, indem Sie gleich bei den ersten Anzeichen eine kleine Pause einlegen. Lüften Sie Ihren Arbeitsraum und blicken Sie entspannt aus dem Fenster in die Ferne. Müde Bildschirmaugen freuen sich über kurze immer wieder kehrende Fernblicke. Wenn Sie viel sitzen, machen Sie einen kleinen Spaziergang oder kleine Dehnungsübungen, um Ihre Wirbelsäule zu entlasten. Wenn möglich arbeiten Sie abwechselnd auch im Stehen. Wer kein Stehpult als Alternative zum Schreibtisch hat, nimmt einen Couchtisch, den er auf den Schreibtisch stellt oder den Stehtisch aus dem Partykeller. Probieren Sie es aus!

Welcher Typ sind Sie? Arbeiten Sie gern frühmorgens oder eher lieber nach Feierabend? Passen Sie Ihren Arbeitsalltag Ihrem Biorhythmus an. Optimal ist es, wenn Sie einen festen Tagesrhythmus beibehalten. Ihr Körper gewöhnt sich an die Wiederholungen und fühlt sich gleich zu Hause, denn was er kennt, das liebt er. Wenn möglich, halten Sie auch Pausen immer um die gleiche Uhrzeit ein. Ein Timer oder zahlreiche Apps helfen Ihnen dabei, die Ess- Bewegungs- und Entspannungsphasen nicht zu vergessen.

Clever vorbereiten spart Zeit

Je besser Sie beim Einkaufen und Kochen planen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen für Ihre Arbeit und für Pausen. Machen Sie einen Wochenplan und überlegen Sie, was Sie wann kochen möchten. Einkaufen müssen Sie dann nur einmal die Woche. Frisches Obst und Gemüse kaufen Sie vielleicht noch einmal zwischendurch.

Der neue Trend Meal-Prep eignet sich hervorragend für das Zu-Hause-Arbeiten. Vorkochen ist hier das Zauberwort. Kochen Sie zum Beispiel gleich doppelt so viele Pellkartoffeln. Die eine Hälfte essen Sie gleich mit frischem Kräuterquark und Salat. Die andere Hälfte gibt es ein oder zwei Tage später als Bratkartoffeln oder Rösti. Auch Gemüse und Linsen kochen sie mehr als benötigt. Vom Rest zaubern Sie am nächsten Tag abends mit dem Pürierstab einen leckeren Brotaufstrich mit frischen Kräutern.

Soziale Kontakte pflegen

Pflegen Sie auch im Homeoffice Ihre sozialen Kontakte. Verabreden Sie sich zu festen Terminen mit Kollegen oder Freunden zum Video-Lunch. Sind Sie ohnehin tagsüber regelmäßig mit den Kollegen virtuell in Videocalls vernetzt, dann genießen Sie vielleicht lieber die Mahlzeiten in Ruhe – alleine oder mit Familie.

Noch ein Tipp für den Feierabend: Wenn Sie Ihr „Büro“ abends verlassen, schaffen Sie sich ein Feierabend-Ritual! Packen Sie Ihren Laptop in den Schrank, ziehen Sie sich um oder waschen Sie sich die Hände. Wer mag, macht vor oder nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang, um räumlichen Abstand zur Arbeitswelt zu bekommen. Diese kleinen Tagesroutinen schaffen Struktur und helfen Ihnen, „Home“ und „Office“ gut voneinander zu trennen.

Autorin: Maria Hufnagel

Quelle:
LEL Schwäbisch Gmünd, Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum
http://www.ernaehrung-bw.info

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