Tierhaltung verursacht 4,12 Prozent an den Gesamtemissionen Deutschlands

Seit 1990 sei der Methanausstoß in der Landwirtschaft um etwa 25 Prozent gesenkt worden. Dennoch emittiere die Rinder- und Milchviehhaltung 30 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, die gesamte Landwirtschaft verursache 34 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Dies entspreche einem Anteil von 3,6 bzw. 4,12 Prozent an den Gesamtemissionen Deutschlands.

Zur Methanreduktion sieht die Bundesregierung eine bessere Reststoffnutzung vor, etwa durch Biogasanlagen. Eine Reduktion der Viehbestände sei allerdings nicht geplant. Auch die CH4-Sequenzierung, bei der Methan im Weideboden gespeichert werden soll, habe hierzulande kein großes Potenzial.

Antwort (19/19700) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/19282). Die Antwort berücksichtigt nicht die aktuellen Erkenntnisse zum Methankreislauf. Diese führten in Neuseeland dazu, dass die weidegebundene Rinderhaltung aus den C02-Minderungsgesetz gestrichen wurde.

Hintergrundinformation

Die deutsche Landwirtschaft trägt mit ihren Emissionen zu rd. 8 % an den gesamten deutschen Emissionen bei. Davon rd. 40 % aus der Tierhaltung (also 3,2 %) und davon rd. 70 % aus der Rinderhaltung (also 2,24 %). Auf die Schweinehaltung entfällt ein Anteil von 0,96 %. (Quelle)

Quelle: BRS

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