Bundesernährungsministerium initiiert Forschung zu Zusammenhängen zwischen Ernährung und Demenz

Kabinett beschließt Nationale Demenzstrategie.

Das Kabinett hat heute die Nationale Demenzstrategie beschlossen. Ein wichtiger Schritt, denn in Deutschland leiden schätzungsweise 1,6 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Ein ganz entscheidender Punkt ist die Forschung an den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Demenz. Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, lässt deshalb dieses Thema untersuchen.

In der Strategie der Bundesregierung wurde ausdrücklich die Rolle der Ernährung bei der Prävention von demenziellen Erkrankungen aufgegriffen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat im vergangenen November Experten und Wissenschaftler zu einem Runden Tisch „Ernährung und Demenz“ eingeladen. Aus diesen Erkenntnisse hat das Ministerium in die Strategie den Aspekt eingebracht, dass mehr Forschung ist erforderlich, um die Ursachen und die Entstehung von demenziellen Erkrankungen zu verstehen und insbesondere auch mehr darüber zu erfahren, wie sich die Ernährung auf den Verlauf der Krankheit und Eintritt der Krankheit auswirkt.

Die Nationale Demenzstrategie geht darüber hinaus auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz in ländlichen Räumen ein. So sollen beispielsweise Begleit- und Mobilitätsdienste ausgebaut und in diesem Zusammenhang innovative Ideen für ländliche Räume entwickelt werden.

Quelle: BMEL

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