Süßes Reis-Eis aus Japan: Sommertrend Mochi-Eis

Mochi, Mochi-Eis
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Süßes Reis-Eis aus Japan: Sommertrend Mochi-Eis

Mochi ist eine Süßigkeit aus Japan, die im Land der aufgehenden Sonne besonders häufig zum Jahreswechsel gegessen wird. Auch in Europa werden die soften Reiskugeln immer beliebter. Sie bestehen aus einem weichen Teig aus Klebreismehl (Shiratamako), der mit verschiedenen Zutaten wie Fruchtgelee, Vanillecreme, Erdnussbutter oder einer süßen Paste aus Adzukibohnen gefüllt wird.

Eine Variante ist das Mochi-Eis. In den bunten Küchlein steckt Eiskrem verschiedener Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Vanille, Mango, Pistazie, grüner Tee oder Sesam. Das Eis ist vegan und laktosefrei, da es traditionell auf Kokosmilchbasis zubereitet wird. Inzwischen wird es auch hierzulande angeboten.

Wer Mochi-Eis zu Hause zubereitet, kann die Zutaten selbst bestimmen. Für den Teig braucht man Klebreismehl, Wasser und Zucker. Die trockenen Zutaten in einer beschichteten Pfanne vermischen, nach und nach lauwarmes Wasser hinzufügen und rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Wer es bunt mag, färbt die Masse mit Kakao-, Matcha- oder Rote-Bete-Pulver.

Auf mittlerer Stufe erhitzen und mit einem Holzlöffel ständig rühren, damit nichts anbrennt. Der Teig wird dabei schnell fest, bis er nach rund 10 Minuten am Löffel kleben bleibt. Nun die Masse etwas auskühlen lassen, aber noch warm verarbeiten. Eine Arbeitsfläche mit reichlich Kartoffelmehl bestreuen und den Teig mit einem Nudelholz ausrollen. Kleine Kreise ausstechen und jeweils einen Klecks der Wunsch-Eissorte hineingeben. Die Kugeln rasch verschließen, in Frischhaltefolie einwickeln oder in Muffinförmchen legen und für mindestens zwei Stunden in die Tiefkühltruhe legen. Wenn das Mochi-Eis gut durchgekühlt ist, kann es serviert werden.

Obwohl die Teigbällchen tiefgefroren sind, bleiben sie schön weich. Wer es etwas cremiger mag, holt sie 5 bis 10 Minuten vor dem Essen aus dem Gefrierschrank. Die Kombination aus klebrigem Teig mit schmelzendem Eis sorgt für ein interessantes Mundgefühl.

Quelle: Heike Kreutz, BZfE

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