Ohne Luft kein Speiseeis – Verbraucher werden nicht getäuscht

Die industriellen Hersteller von Speiseeis in Deutschland wehren sich gegen die unbegründete Kritik der Verbraucherzentrale Hamburg zum Luftaufschlag im Speiseeis.

Speiseeis wird zur Erzielung einer cremigen Konsistenz mit Luft aufgeschlagen

Alle Verbraucherumfragen zeigen, dass für den Verbraucher in erster Linie der Geschmack des Produktes kaufentscheidend für Speiseeis ist. Dazu gehört für die allermeisten Verbraucher auch die für ein Eis typische Cremigkeit. Diese wird durch den Luftaufschlag ähnlich wie bei der Herstellung einer Mousse oder bei dem Schlagen von Sahne erzeugt. Ein Eis mit cremiger Konsistenz schmilzt langsam im Mundraum und fühlt sich dabei nicht zu kalt an.

Wassereis ist dagegen ein Beispiel für ein Eis mit eher harter bzw. fester Konsistenz, da es in der Regel nicht oder nur sehr wenig aufgeschlagen ist. Damit wird der Erfrischungsaspekt unterstützt, der für diese Produkte im Vordergrund steht.

Allerdings sind die cremigen Eissorten in der Gunst der Verbraucher weit vorne. Der Luftaufschlag ist bei Speiseeis zudem nach den Leitsätzen für Speiseeis der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission ein wesentlicher Teil des Herstellungsprozesses des Produktes.

Fortsetzung der Volumenkennzeichnung bei Speiseeis keine Verbrauchertäuschung

Der demnächst zur Beratung im Bundesrat anstehende Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft zur Novellierung der Fertigpackungs- Verordnung von wird vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) ausdrücklich begrüßt.

Die Kennzeichnung der Füllmenge für Speiseeis in Volumen ist die seit Jahrzehnten bestehende Rechtslage in Deutschland. Sie ist auch konform mit der europäischen Lebensmittel-Informationsverordnung, die bei der Angabe der Füllmenge von Lebensmitteln die Aufrechterhaltung nationaler Vorschriften ausdrücklich zulässt.In der gesamten Wertschöpfungskette von Zulieferung, Herstellung, Verpackung und Handel ist die Basis aller Kontrakte für Speiseeis in Deutschland immer das Volumen. Auch in den nationalen und europäischen Statistiken (Statistisches Bundesamt, Eurostat) sowie bei Marktforschungsinstituten wie Nielsen und GfK werden die Mengen von Speiseeis in Volumen ausgedrückt.

Schließlich ist für den Verbraucher die Volumenkennzeichnung die gelebte Praxis. Speiseeis wird vom Verbraucher weder in den Eisdielen noch in den Fertigpackungen des Handels nach Gewicht, sondern nach Portionen für den jeweiligen Verzehranlass eingekauft.

Ansprechpartner:

Solveig Schneider,
Tel. 0228 26007-23, solveig.schneider@bdsi.de

Ernst Kammerinke,
Tel.: 0228 26007-32, ernst.kammerinke@bdsi.de

Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.
Schumannstraße 4-6, 53113 Bonn

Quelle: BDSI

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