Parmesan: Alles rund um den beliebten Käse aus Italien

Parmesan Käse
Foto: PxHere

Pizza, Pasta, Risotto und Co.: Die Italienische Küche ist seit Jahrzehnten auch in Deutschland bei allen Altersgruppen beliebt und kommt regelmäßig auf den Tisch. Es gibt schließlich kaum jemanden, der die mediterranen Gerichte nicht mag. Ein wichtiger Bestandteil in der „Cucina Italiana“ ist der Parmesankäse, der sich durch einen würzigen Geschmack und seine vielseitige Einsetzbarkeit auszeichnet. Parmesan ist allerdings nicht gleich Parmesan, und auch bei der Lagerung der Käsespezialität gibt es einiges zu beachten.

Wissenswertes rund um den beliebten „Parmiggiano“

In Italien hat die Herstellung und Verwendung von Parmesan eine lange Tradition. Historiker haben Hinweise gefunden, dass der Würzkäse aus Kuhmilch in seiner Ursprungsregion bereits seit knapp 800 Jahren produziert und verzehrt wird. Die ersten detaillierten Beschreibungen stammen aus dem 14. Jahrhundert. In Italien heißt der Hartkäse Parmiggiano, wovon sich die deutsche Bezeichnung Parmesan ableitet.

Die Herstellung der Spezialität ist aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Mindestens ein Jahr lang müssen die Käselaibe reifen, bevor sie zur weiteren Verarbeitung bereit sind und in den Verkauf gelangen können. Die Bezeichnung „Parmigiano Reggiano“ ist seit 1955 mit dem DOP-Siegel geschützt und seit 1996 als Produkt mit geschützter Ursprungsbezeichnung in der ganzen EU ausgezeichnet. Der Käse darf entsprechend nur in den Provinzen Parma, Modena, Bologna und Reggio Emilia hergestellt werden. Mehr zum weltberühmten Käse findet sich auf zahlreichen Seiten im Internet.

So wird Parmesan richtig gelagert

Parmesan gibt es in vielen Varianten, die sich insbesondere aufgrund ihres Alters unterscheiden. Wie bei den meisten Käsesorten gilt: Je älter der Laib, desto geschmacksintensiver fällt das Produkt aus. Wer seinen Parmesan möglichst lange in einem einwandfreien Zustand aufbewahren möchte, sollte bei der Lagerung einige wichtige Punkte beachten. So ist es ratsam, das Käsestück in Küchenpapier oder Butterbrotpapier einzuwickeln, damit es nicht schwitzen kann und sich kein Schimmel bildet.

Im Handel sind auch spezielle Parmesandosen erhältlich, die sich für die richtige Lagerung der italienischen Käsespezialität eignen. Bei etwa 4 °C hält sich das Käsestück mehrere Wochen lang problemlos. Soll es noch länger für die spätere Verwendung aufbewahrt werden, kann es auch eingefroren werden. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, den Käse am Stück zu kaufen, da sich dieser naturgemäß deutlich länger hält als die geriebene Variante.

Parmesan verwenden: Experten raten zum selber reiben

Parmesan gibt es im Handel in verschiedenen Varianten. Auch wenn bereits fertig geriebener Käse auf den ersten Blick praktischer erscheint, raten Kenner dazu, lieber ein ganzes Stück zu erwerben und dies erst unmittelbar vor dem Verzehr selbst zu reiben. Hierfür stehen unterschiedlichste Reiben zur Verfügung: Sowohl manuelle als auch elektrische Ausführungen sind erhältlich und helfen bei der Zubereitung zahlreiche italienischer Speisen. Für welche Reibe Hobbyköche sich entscheiden, hängt von den individuellen Vorlieben ab. Frischgeriebener Parmesan präsentiert sich in jedem Fall deutlich aromatischer und kräftiger als die bereits fertig geriebenen und verpackten Käseflocken.

Ganz gleich, ob Pizza, Pasta oder Salat: Der italienische Würzkäse ist eine kulinarische Bereicherung für viele Gerichte. Übrigens lässt sich auch die Rinde des Käselaibes in der Küche verwenden, so zum Beispiel für Suppen oder Soßen, in denen sie für ein Plus an Aroma mitgekocht werden können.

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