So bleiben Sie auch im größten Stress gesund

Stress
Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Stress, Stress und nochmals Stress, das ist die Lebensrealität vieler Menschen. Gehören Sie auch dazu? Dann merken Sie sicherlich, dass ein prall gefüllter Terminkalender manchmal nicht nur ganz schön auf´s Gemüt schlagen kann, sondern auch auf die Gesundheit.

Seien Sie achtsam und passen Sie gut auf sich auf! Es ist möglich, trotzdem gesund und fit zu bleiben. Hier finden Sie ein paar Tipps, die Ihnen dabei helfen können.

Mit einem stressigen Alltag umgehen — Eine Grundregel

Wenn Ihnen das Leben einiges abverlangt, liegt es an Ihnen, auf sich zu achten. Auch, wenn Sie vielleicht oft arbeiten wie eine Maschine: Sie sind es nicht. Versuchen Sie, sich unnötigen Stress abzuwimmeln, und nehmen Sie vor allem ein kleines, wichtiges Wort in Ihr Vokabular auf. Dieses Wörtchen lautet „Nein“ und kann einen entscheidenden Unterschied bewirken. Viele gestresste Menschen machen den Fehler, das Wörtchen zu meiden und sich dadurch Aufgaben aufbrummen zu lassen, die Stress verursachen oder verstärken. Erwarten Sie nicht, dass jeder Kollege oder andere Mensch in Ihrem Umfeld die Empathie besitzt, aus einem gestammelten „Ja“ herauszuhören, dass Sie eigentlich nur zu höflich oder bescheiden sind, das N-Wort zu sagen.

Betrachten Sie es als kleinen Sprachfehler und üben Sie das Nein-Sagen, wenn Sie unter diesem Problem leiden. Sie können Ihr „Nein“ begründen (Nein, ich möchte gerade nicht ins Fitnessstudio, ich möchte bei Vulkan Vegas sofort meine freie Zeit genießen…), Sie müssen es aber nicht. Sie könnten einfach sagen: Nein, ich habe schon andere Pläne. Sie werden sehen, dass nicht nur Ihr Stresslevel sinkt, sondern mitunter auch der Respekt Ihres Gegenübers steigt. Die Angst, für eine Absage verurteilt oder abgelehnt zu werden, erweist sich im Prinzip immer als unbegründet!

Ist Stress wirklich schlecht?

Stress als solches ist zunächst einmal ein wertungsfreier Begriff, der so viel wie „Stoß“ oder „Schlag“ bedeutet. Ob der Adrenalinstoß gemeint sein könnte, der bei Gestressten durch die Adern gejagt wird? Das könnte schon sein. Fakt ist jedoch, dass es positiven und negativen Stress gibt, wir aber „Stress“ fast immer negativ assoziieren. In der Tat zieht Stress einen Rattenschwanz an körperlichen Folgen hinter sich her. In der Blutbahn befinden sich das besagte Adrenalin, dazu Cortisol und so einige andere Hormone, die der menschliche Körper eben ausschüttet. Von Zeit zu Zeit ist es gut, diese Hormone zu spüren, die Natur verschwendet ja eigentlich nichts.

Alles ist aber eine Frage der Dosis. Sinkt der Stresshormonspiegel nicht hin und wieder ab, entstehen unerwünschte und sehr komplexe Wechselwirkungen. So geht das hohe Maß an Stresshormonen auf Kosten des Vitaminspiegels und es entstehen zahlreiche Kettenreaktionen, angefangen mit einem schwachen Immunsystem, gereizter Stimmung und Einflüssen auf das Körpergewicht, Knochendichte und vielem mehr. Dies wollen wir hier gar nicht wissenschaftlich abhandeln. Wichtig ist nur, dass Sie auf sich achten und stets gegensteuern sollten. Dann können Sie mit Stress, ob positivem oder negativem, viel besser umgehen und Ihr Körper wird gar nicht erst übermäßig ausgelaugt.

Vitaminspeicher auffüllen und gesund essen

Es ist kein Geheimnis, dass ein stressiger Alltag oftmals zu ungesünderen Essgewohnheiten führt. Da wird aus Zeitmangel nicht gefrühstückt, das Mittagessen im Fastfood-Restaurant hineingeschaufelt oder das Essen gänzlich vergessen, bis es dann mitten in der Nacht nachgeholt wird oder literweise Kaffee getrunken wird. Das alles ist Raubbau am Körper und macht diesen noch stressanfälliger! Wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die nicht gesund essen, haben Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits ein Vitamindefizit. Sie sollten sich zumindest ein Frühstück gönnen.

Wie wäre es mit Overnight-Oats oder wenigstens einem Smoothie? Beides geht so schnell, dass Zeitmangel eigentlich kaum einen Grund darstellen kann, darauf zu verzichten. Ein richtig guter Schritt wäre es auch, beispielsweise das Vitamin-D3-Level beim Arzt bestimmen zu lassen. Heutzutage leiden fast alle Menschen an einem solchen Mangel. Weit verbreitet ist auch ein Mangel an Vitamin B12. Ein Bluttest ist in der Regel kostenpflichtig, aber gibt Ihnen sicher Aufschluss darüber, was Sie sich selbst Gutes tun können. Denken Sie daran, dass Ihre Gesundheit das Wichtigste ist, was Sie haben!

Sportliche Betätigung und Licht

Für viele Menschen ist Sport ein Schreckgespenst. Aber man kann gar nicht genug betonen, wie gut es tut, sich einen körperlichen Ausgleich zu verschaffen. Sie müssen nicht in ein Studio gehen, wenn Sie nicht möchten und Ihr Terminplan Ihnen ohnehin keine Zeit dafür lässt. Aber ein Spaziergang oder eine Runde auf dem Fahrrad dürfte doch irgendwie noch klappen? Es geht gar nicht allein um die Bewegung, auch wenn diese durchaus wichtig ist. Es geht auch hier in erster Linie um das Licht, das Sie tanken. Echtes Sonnenlicht ist ein Lebenselixier, beugt dem besagten und wirklich tückischen Vitamin-D3-Mangel vor und tut einfach gut.

Sind Sie mehr ein „Vereinsmensch“ und suchen Entspannung sowie die Gesellschaft anderer Menschen, könnten beispielsweise Yoga oder diverse Kampfsportarten genau das Richtige für Sie sein. So oder so sind Bewegung und Sport im wahrsten Sinne des Wortes Heilmittel gegen unangenehme Dinge wie Rückenschmerzen und Stress, die übrigens auch meist im engen Zusammenhang miteinander stehen.

Die Heilwirkung der Gedanken

Wahrscheinlich wussten Sie schon, dass Rückenschmerzen und Stress die soeben angedeutete Wechselwirkung miteinander haben. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, können Sie auch noch einen Schritt weiter gehen und sich bewusst machen, dass so gut wie alle körperlichen Leiden ihren Ursprung in der Psyche haben. Insofern sollten Sie bei Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Kopfschmerzen und allen möglichen Leiden die Ursache in Ihrer Lebensweise suchen. Oft bedeutet das nicht, dass Sie die Ursachen auf dieser Ebene ausschalten können.

Was man aber immer tun kann, ist das Umkehren der negativen Dinge in etwas Positives. Das beginnt bei den Worten, die Sie wählen. Sagen Sie anstelle von „Stress“ einfach „Herausforderung“, anstatt „ich muss“ lieber „ich darf“ und statt „Arbeit“ beispielsweise „Aufgabe“. Es mag befremdlich erscheinen, aber wahrscheinlich merken Sie schnell, wie Sie allein durch die leichte Abwandlung der inneren Haltung „eine Last von den Schultern genommen bekommen“, Ihnen alles „nicht mehr so sehr auf den Magen schlägt“ und Sie „den Kopf nicht mehr so voll haben“. Kleine Veränderungen können Großes bewirken. Und eines noch: Machen Sie sich locker, vergessen Sie niemals das ausgiebige und tägliche Lächeln und Lachen!

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