ESSEN FÜRS IMMUNSYSTEM: MIT DIESEN TIPPS KOMMEN SIE UNBESCHADET DURCH JEDE KRANKHEITSWELLE

Gemüse
Foto: unsplash.com, © Marisol Benitez

Die kalten Jahreszeiten machen unseren Immunsystemen ganz schön zu Schaffen. Sobald die Temperaturen sinken, wird es für Krankheitserreger, wie Viren, Bakterien und Keime, deutlich leichter, sich im Körper auszubreiten.

Die Kälte bedeutet für den Körper Stress und der wiederum schwächt das Immunsystem. Hinzu kommt dann noch die trockene Heizungsluft und schon haben Sie sich etwas eingefangen. Sie sind den Krankheitserregern jedoch nicht chancenlos ausgeliefert. Mit der richtigen Ernährung lassen sich Ihre Abwehrkräfte stärken, sodass es Viren und Bakterien deutlich schwerer haben eine Krankheit in Ihrem Organismus auszulösen.

Ausgewogen und gesund ernähren

Es ist grundsätzlich erst einmal wichtig zu erkennen, dass man mit einer ungesunden Ernährung schneller krank werden kann, als wenn man sich ausgewogen ernährt. Ungesund ist für den Körper meist alles, was zu viel, zu wenig oder zu einseitig ist. Ernähren Sie sich hauptsächlich von zu gehaltvollen Lebensmitteln und verzichten beispielsweise auf Obst und Gemüse, ist es möglich, dass Sie anfälliger sind, da Ihnen Vitamine fehlen.

Stattdessen sollten Sie von der angebotenen Lebensmittelvielfalt profitieren und vollwertig essen. Idealerweise kommt dabei fünfmal pro Tag Gemüse oder Obst auf den Teller. Dieser Speiseplan kann dann mit tierischen Lebensmitteln, wie Eiern oder Milchprodukten ergänzt werden. Fleisch sollte eher selten auf den Tisch kommen. Einmal pro Woche darf es auch ein Fischgericht sein.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie auf Fertigprodukte verzichten. Kochen Sie möglichst frisch und verwenden Sie entsprechende Zutaten. Damit das gelingt, sollte auch die richtige Ausstattung in der Küche nicht fehlen. Dazu gehören beispielsweise ein scharfes Messer, ein Schneidebrett und andere Utensilien. Das gesunde Zubereiten von Speisen sollte nämlich auch Spaß machen. Dann wird es umso leckerer.

Obst
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Lebensmittel mit vielen Vitaminen

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es schwierig an saisonales oder regionales Obst zu kommen. Meist wird vor allem aber in der Vorweihnachtszeit auf Zitrusfrüchte zurückgegriffen. Besonders beliebt sind Orangen, Mandarinen und Clementinen. Zitronen sind ebenfalls gern genutzte Mittel, um das Immunsystem zu stärken.

Sie sind vor allem reich an Vitamin C. Man braucht gar nicht so viele Zitrusfrüchte zu essen, um bereits den Tagesbedarf von 100 mg zu decken. Vor allem bei dem Lieblings-Erkältungsgetränk „Heiße Zitrone“ sollte man jedoch aufpassen. Am besten benutzt man kein kochendes Wasser, um die Vitamine nicht zu zerstören.

Aber nicht nur Zitrusfrüchte sind sehr reich an Vitamin C, sondern auch Broccoli und Paprika oder auch Sanddorn und Hagebutte. Ebenfalls wichtig für das Abwehrsystem des Körpers ist Vitamin D. Das wird jedoch nur sehr selten über die Nahrung aufgenommen. Meist durch fettigen Fisch, wie etwa Lachs. Ansonsten produziert der Körper das Vitamin selbst, wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen.

Ingwer, der Alleskönner

Genauso wie die Zitrone ist die Ingwerknolle ein echtes Wundermittel gegen alle möglichen Krankheiten. Deshalb empfiehlt es sich regelmäßig Ingwer in Gerichten zu verarbeiten, um die Abwehrkräfte konstant stark zu halten. Ein kleiner Tipp von Fernsehkoch Alfons Schuhbeck ist es in diesem Zusammenhang immer ein Stück Ingwer mit ins Nudelwasser zu geben.

Aber auch dann, wenn Sie bereits erste Anzeichen einer Erkältung verspüren, kann die Superknolle Ihnen helfen. Das funktioniert am besten in Form eines frischen Ingwertees. Dazu geben sie ein paar Stücke in einen halben Liter kochendes Wasser und lassen die Mischung etwa eine Dreiviertelstunde ziehen. Im Anschluss nehmen Sie den Ingwer raus und trinken den Tee. Sie werden schnell erste Erfolge spüren können.

Bei Übelkeit können Sie übrigens ebenfalls zu Ingwer greifen. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, kaufen Sie einfach einige Minuten auf einer geschälten Knolle herum. Durch das Kauen werden die Säfte frei und erreichen ihren Magen. Dort wirkt der Ingwer entzündungshemmend und beruhigend.

Gerne etwas Schärfe

Chilis und andere scharfe Lebensmittel dürfen während der Erkältungszeit ebenfalls nicht fehlen. Durch die Schärfe wird die Durchblutung unserer Schleimhäute angeregt, was es den Krankheitserregern deutlich schwerer macht, in den Körper zu gelangen.

Die Schärfe spendet zudem Wärme und macht es dem Organismus leichter, sich in der Kälte aufzuwärmen. So muss weniger Energie zum Wärmen verwendet werden, die kann dann wiederum in das Stärken des Immunsystems investiert werden.

Wenn die Erkältung bereits in vollem Gange ist, können Chili und pikante Speisen im Allgemeinen dafür sorgen, dass sich der Schleim besser löst. Vor allem richtig heiße und scharf gewürzte Suppen sind dabei besonders hilfreich. Steigen dabei die Dämpfe in die Nase, werden es die Krankheitserreger sehr schwer haben sich dort festzusetzen.

Neben der Ernährung

Neben einer gesunden Ernährung sind jedoch noch weitere Faktoren wichtig, die es bei der Stärkung der Abwehrkräfte zu berücksichtigen gibt.

  • Viel Wasser trinken. Pro Kilogramm Körpergewicht, sollten es ungefähr 30 bis 40 ml sein. Im Schnitt sind das etwa zwei bis drei Liter pro Tag.
  • Mindestens eine halbe Stunde leichte Bewegung pro Tag genügen um den Kreislauf anzukurbeln und das Immunsystem zu stärken. Idealerweise passiert das an der frischen Luft, um auch die Vitamin-D-Produktion anzuregen.
  • Ausreichend lange schlafen. Die Schlafdauer ist jedoch individuell unterschiedlich und variiert von 6 bis 10 Stunden pro Nacht.
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