So himmlisch sind Trüffel

Trüffel
Foto: PxHere

Zwar sehen sie nicht besonders ansehnlich aus und erinnern eher an runzlige, kleine Kartoffeln, dennoch gehören sie zu den teuersten Köstlichkeiten der Welt: Die Trüffel. Sie gehören zu der Gattung der Schlauchpilze und leben in einer Symbiose mit ihren Wirtpflanzen unterhalb der Erde. Die Suche nach den Trüffeln, die auch als schwarze Diamanten bezeichnet werden, gestaltet sich daher aufwendig.

Es gibt verschiedene Arten der Trüffel, die Sommertrüffel, die Wintertrüffel und die weißen Trüffel. Heute wird die kulinarische Rarität in der Regel nur zu besonderen Anlässen serviert, da die Ausbeute an Trüffel schwindet und sich so ihr Preis extrem gesteigert hat. Eine feine Auswahl an Trüffelgeschenksets, Geschenkkörbe und Trüffelgeschenkboxen für jeden Anlass sorgt dafür, dass mit Sicherheit jeder das passende Geschenk für Trüffelliebhaber findet.

Wo kommen die Trüffel vor?

Die Geschichte der Trüffel geht weit zurück. Bei Römern und Griechen galten sie bereits als Aphrodisiakum, heute erfreuen sie sich in der Gemeinde der Feinschmecker einer außerordentlich großen Beliebtheit. Trüffel gelten in nahezu allen Ländern der Welt als absolute Delikatesse. Schon der feine Geruch der Trüffel versetzt so manchen in reine Verzückung.

Bei den Trüffeln handelt es sich um Pilze. Ihre Furchtkörper werden unter der Erde ausgebildet. Sie sind sowohl in der afrikanischen Savanne zu finden als auch in der Nähe von Flüssen in China. Für die Wirtschaft sind die Trüffel besonders in China, Neuseeland, Frankreich und Italien von Bedeutung.

Funde von Trüffeln sind allerdings durchaus auch in Deutschland bekannt, beispielsweise im Ahrtal. Dennoch weisen die Fruchtkörper hierzulande weniger Aromen als die Verwandten aus Italien oder Frankreich auf.

Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt

Die Trüffelpreise richten sich nach Angebot und Nachfrage, weshalb sie sich von Jahr zu Jahr durchaus unterschiedlich gestalten. Die Trüffelernte fällt während Trockenperioden generell geringer aus, sodass sich die Preise erhöhen.

Für ein Kilo der begehrten Pilze werden nicht selten mehrere Tausend Euro verlangt. Für ein Trüffelgericht sind pro Person allerdings zehn bis 15 Gramm Trüffel durchaus ausreichend. Pro Gramm kosten weiße Albatrüffel zwischen vier und neun Euro, günstiger sind die schwarzen Trüffel, die pro Gramm circa 30 Cent kosten.

Künstliche Trüffel-Plantagen

Der Mensch versucht der Natur unter die Arme zu greifen und das Wachstum der Trüffel zu steigern, indem künstliche Trüffelhaine angelegt werden. Gepflanzt werden in diesen Haselnuss- oder Eichensetzlinge, die mit Trüffelsporen versehen werden.

In einem Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren soll so ein wahrer Trüffel-Schatz wachsen. Eine solche Trüffelplantage wurde im Jahr 2006 auch in Deutschland zum ersten Mal angelegt.

Einzigartiger Geschmack der Trüffel

Trüffelkenner sind sich einig, dass nach dem ersten Trüffel-Verzehr entweder eine wahre Sucht nach den Pilzen ausbricht oder sie nie wieder angerührt werden. Besonders gut passen die Trüffel beispielsweise zu Tagliatelle mit Schweinefilet. Auch Normalverdiener können sich diesen Genuss durchaus von Zeit zu Zeit leisten, da nur eine geringe Menge der Trüffel pro Person benötigt wird – außerdem müssen es nicht immer die weißen Albatrüffel oder schwarze Perigord-Trüffel sein.

Trüffel verleihen besonders simplen Gerichten eine tolle pfiffige Note. Ihr Geschmack kann aber durchaus Unterschiede aufweisen. Preiswerte Trüffel aus China schmecken beispielsweise längst nicht so aromatisch, wie die Trüffelsorten Perigord oder Alba. Ihr Geschmack wird häufig vielmehr als nichtssagend beschreiben. Vor dem Verzehr sollte daher eine sensorische Überprüfung der Trüffel durchgeführt werden, denn gute Exemplare zeichnen sich durch einen intensiven Duft aus.

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