Diese Auswirkungen hat Corona auf das Essverhalten

Corona begleitet uns bereits eine ganze Weile. Die Pandemie ist zudem noch längst nicht am Ende.

Das hat Auswirkungen. Nicht nur auf die Arbeitsweise oder die schulischen Tätigkeiten, sondern auch auf die Ernährung. Wie die Infografik zeigt, bedeutet Corona auch, dass in Deutschland anders gegessen wird. Auf der einen Seite wird in vielen Haushalten zwar häufiger selber gekocht, auf der anderen Seite werden aber auch vermehrt Fertiggerichte konsumiert – vor allem bei Fertigsuppen ist der Absatz deutlich angestiegen.

Doch wie wirkt sich Corona ansonsten auf die Ernährung und auf das Essverhalten aus? Das wird hier ein wenig deutlicher.

Der Einfluss von Corona-Pandemie auf Lebensmittel & Essverhalten
(via www.bestonlinecasino.com)

Es ist dabei gar nicht unbedingt Fastfood, das vermehrt gegessen wird und auf gesundheitlicher Ebene zu Problemen führen könnte. Stattdessen ist es eher das Essverhalten allgemein, das vielfach problematisch wird. Denn während eines normalen Arbeitstages eher lediglich auf Frühstück, Mittagessen und Abendessen gesetzt wird, vielleicht noch mit einem Snack am Nachmittag, verhält es sich im Home Office in der Pandemie bei vielen Menschen anders. Da werden täglich mehr Mahlzeiten eingenommen und damit steigt auch die Zufuhr an Kalorien.

1. Restaurants sind geschlossen, aber …

Hinzu kommt, dass vermehrt Menschen dazu bereit sind, Gastronomen unter die Arme zu greifen. Wenngleich die Restaurants und Imbisse geschlossen sind und viele Gastronomen Probleme haben, so gibt es vielerorts Lieferdienste oder Abholmöglichkeiten in Restaurants und Gaststätten. Und dies wird vermehrt genutzt.

Für eine gesunde und bewusste Ernährung ist dies nicht unbedingt in jedem Fall positiv.

2. Interesse an regionalen Zutaten wächst

Doch es gibt auch positive Entwicklungen, die Corona mit sich bringt. Bei vielen Menschen wächst das Interesse an Zutaten und Lebensmitteln aus der eigenen Region. Anbieter von regionalen Lebensmittel-Kisten beispielsweise erfahren einen deutlichen Zulauf und auch in Hofläden wird vermehrt eingekauft.

Das führt zu einem besseren Bewusstsein für Lebensmittel und deren Herkunft. Zusätzlich lernen viele Menschen auf diese Weise auch neue Lebensmittel kennen und erweitern den eigenen Speiseplan um Gemüse aus der Heimat oder greifen zu Obst aus der Umgebung.

Abzuwarten bleibt dabei jedoch noch, wie sich diese Entwicklung nach dem Ende der Corona-Pandemie fortsetzen wird. Wünschenswert wäre grundsätzlich, dass das Interesse an heimischen Lebensmitteln auch „danach“ groß bleibt und dass auch saisonale Zutaten verstärkt den Weg auf die Teller finden. Ob dies nun in Form von Abo-Kisten oder durch den Kauf auf Wochenmärkten umgesetzt wird, spielt hierbei eine untergeordnete Rolle.

3. Sind Lebensmittel aktuell knapp?

Zu Beginn der Corona-Pandemie ergab sich oftmals ein Bild von leeren Regalen in Supermärkten. Neben Mehl und Toilettenpapier bezog sich dies vielerorts auch auf Nudeln und andere Produkte.

Doch knapp sind Lebensmittel nicht gewesen und sind es auch heute nicht. Zwar kann es kurzzeitig zu einem geringeren Liefervolumen zu den einzelnen Märkten kommen, doch eine Knappheit generell gibt es nicht.

Es besteht daher auch nach wie vor kein Grund zu Hamsterkäufen. Zumal sichergestellt ist, dass Supermärkte und Co. auch trotz aller Lockdown-Maßnahmen nach wie vor geöffnet bleiben werden und die Versorgung somit zu jeder Zeit sichergestellt ist.

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