Bretter, die die Welt bedeuten

Für die 1970er typische Form eines Skateboards. Foto: Trios2007

„Bretter, die die Welt bedeuten“ steht als geflügeltes Wort für die Theaterbühne. Vornehmlich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es Bretter mit einer ganz anderen, aber für diese Zielgruppe nicht minder großen Bedeutung: Bretter mit oder auch ohne Rollen zur Fortbewegung als eine beliebte Art der sportlichen Freizeitgestaltung.

Ganz ohne Rollen: Mit Snowboard und Surfbrett abgehoben von jeglichem Kontakt zu festem Boden erfolgt die Bewegung auf den Elementen Schnee oder Wasser. Die Erfindung des Snowboards geht auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück. Die ersten Experimente auf dem Weg zur Entwicklung unserer heutigen Snowboards erfolgten mit alten Türen und Holzbrettern, auf denen Laschen montiert waren. Charakteristisch für die Fortbewegung ist die Tatsache, dass sie nur bergab erfolgen kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem Wellenreiten. Auf dem Surfbrett stehend lässt man sich von den rollenden Wellen Richtung Strand treiben. Alternativ ist die Bewegungsfreiheit wesentlich größer mit einem auf dem Brett montierten beweglichen Segel. Erfunden wurde das Wellenreiten von Polynesiern, die aus Tahiti und Tonga rund 1000 nach Christus nach Hawaii kamen.

Das rollende Brett auf die Straßen hat in den 1960er Jahren das Skateboarding (ursprünglich daher auch „Asphaltsurfing„) gebracht. Das Wellenreiten war dabei Vorbild. Und ähnlich dem Wellenreiten blieb es nicht lange bei der reinen Fortbewegung. Es wurden mehr und mehr sportliche bis akrobatische Übungen und Disziplinen mit und auf dem Skateboard entwickelt bis hin zu Wettbewerben bzw. Meisterschaften.

Aus den Anfängen der Fortbewegung auf einem Brett – ob zu Wasser oder zu Lande – hat sich bis heute eine breite Palette von Produkten für den Sport aber auch zur einfachen Fortbewegung entwickelt. Dies reicht vom Waveboard, das aus zwei mit einem kurzen Torsionsstab verbundenen Fußplatten mit je einer Rolle besteht, über das Kickboard, das eher an einen Tretroller erinnert bis hin zum elektrisch betriebenen Hoverboard oder E-Board.

Boards für Workouts im Innenbereich

Für alle, die Spaß wie beim Surfen, Skaten oder Snowboarden haben wollen, aber sich gerne unabhängig von widrigen Wetterbedingungen auch in der eigenen Stube austoben möchten, gibt es Boards ganz ohne Räder aber mit Rolle.

Eine Balanceboard bzw. ein Wahu Wackelbrett wie hier im Video vorgestellt, ermöglicht eine breite Palette an Übungen für Workouts zur Stärkung von Muskulatur und Körpergefühl sowie Schulung des Gleichgewichts.

 

 

Diese Boards sind aber auch genauso gut im Außenbereich einzusetzen.

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