Mit einem Räucherofen wird die Grillsaison zum absoluten Highlight

Burger, Grillen
Die Grillsaison geht los und mit ihr die Frage nach dem perfekten Grill.
Foto: Pexels auf Pixabay

Viele leidenschaftliche Grille wollen heute mehr aus ihrem Grill herausholen. Wie wäre es da mit einem Smoker oder Räucherofen? Moderne Geräte vereinen alle Vorzüge eines Holzkohlegrills mit den Besonderheiten des Räucherns – und lassen sich sogar mit Strom betreiben. Spannende Rezeptideen und alle Vorteile gibt es hier auf einen Blick.

Fleisch, Fisch und Co. gelingen im modernen Smoker im Handumdrehen

Ein Räucherofen stellt Grillmeister vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bietet er ein völlig unerwartetes Geschmackserlebnis. Im Räucherofen lassen sich Fleisch, Gemüse und Fisch problemlos zubereiten. Das Besondere ist hierbei das Raucharoma, das dem Essen einen außergewöhnlichen Geschmack verleiht.

Wer nicht mehrere Geräte parallel nutzen möchte, setzt auf eine Kombination aus Holzkohlegrill und Smoker. Dank der individuellen Temperatureinstellung können Grillmeister hier sowohl leckeres Steak grillen als auch Fisch räuchern. Mit einem hochwertigen Masterbuilt Räucheröfen bei ofen.de sind kaum Grenzen gesetzt, denn es gibt verschiedene Modelle für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Wie wird richtig geräuchert?

Bei der Tradition des Räucherns gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vor allem Anfänger sollten sich zunächst mit den Temperaturen, die beim Räuchern erreicht werden können, beschäftigen. Jede Temperatur ist für andere Lebensmittel geeignet:

  • Kalträuchern (Temperaturen bis maximal 25 Grad Celsius)
  • Warmräuchern (Temperaturen von 30 bis 50 Grad Celsius)
  • Heißräuchern (Temperaturen bis etwa 120 Grad Celsius)

Das Kalträuchern dauert dabei am längsten. Es eignet sich beispielsweise für Schinken, Lachs, Bergkäse oder Leberwurst. Die Dauer hängt vom jeweiligen Lebensmittel ab und liegt bei einem Tag (Leberwurst) bis zu drei Wochen (Schinken). Das Warmräuchern geht wesentlich schneller, allerdings sollten Griller die warm geräucherten Lebensmittel innerhalb weniger Wochen essen. Zum Warmräuchern eignen sich Kassler, Fetakäse, Rotbarsch und ähnliche Fische.

Das Heißräuchern ist wohl die spannendste Disziplin. Heiß geräucherte Lebensmittel sind nur noch wenige Tage haltbar, schmecken dafür aber am intensivsten. Das Eiweiß in den tierischen Lebensmitteln gerinnt, sodass sie gegart sind. Deshalb eignet sich das Heißräuchern für Geflügelfleisch, Forelle, Eier, Kartoffeln und Würstchen. Es ist eine echte Alternative zum klassischen Grillen.

Flammkuchen
Eine Pizza vom echten Holzkohlegrill schmeckt besonders gut.
Foto: Jutta Zeisset auf Pixabay

Pizza gelingt auch auf dem Holzkohlegrill

Wie ein Food-Report zeigt, essen die Deutschen am liebsten Pizza. Auch sie lässt sich auf dem Holzkohlegrill ganz einfach selbst zubereiten. Für den Teig kann entweder eine Fertigmischung verwendet werden oder der Grillmeister bereitet einen frischen Teig zu. Dazu benötigt er 400 g Weizenmehl, 100 g Hartweizengrieß, einen Teelöffel Zucker, 270 ml lauwarmes Wasser, 50 ml feinstes Olivenöl, ein Esslöffel Salz, ¼ Würfel Frischhefe.

Die Zubereitung des Hefeteigs ist überraschend einfach: Mehl in eine Schüssel geben und mittig eine kleine Vertiefung formen. Dort hinein wird die Hefe gegeben. Hinzu kommen Zucker und 50 ml lauwarmes Wasser, um alles miteinander gut zu verrühren. Die Hefe hat nun Zeit, aufzugehen und Blasen zu bilden. Ist dies geschehen, wird der Rest des Wassers hinzugegeben und auch das Olivenöl. Noch einmal alles kräftig durchkneten und den Teig erneut für etwa eine Stunde ruhen lassen. Nun wird der Teig noch einmal geknetet und erhält für eine weitere Stunde etwas Ruhe, damit die Zutaten ihr volles Aroma entfalten können.

Im Anschluss lässt er sich nach Wunsch portionieren, ausrollen und belegen. Beim Belag sind der Fantasie sowie den persönlichen Vorlieben kaum Grenzen gesetzt. Schinken, Salami, frische Kräuter, Tomaten, Käse: Was immer das Herz begehrt, kann auf die selbst kreierte Pizza. Der Belag sollte allerdings nicht bis zum Teigrand aufgelegt werden, damit noch genug Platz bleibt, dass er schön knusprig hochbacken kann.

Die fertig belegte Pizza wird am besten auf einem vorgeheizten Pizzastein auf den Grill gegeben und bleibt dort, abhängig von der Temperatur, einige Minuten. Am besten ist es, immer mal wieder nachzuschauen, damit der leckere Gaumenschmaus nicht zu kross wird.

Lachs
Räucherlachs lässt sich mit einigen Handgriffen und einem guten Räucherofen problemlos selbst herstellen.
Foto: Martin Grützmacher auf Pixabay

Leckerer Fisch aus dem Räucherofen – so gelingt er

Lachs gehört zu den beliebtesten Fischsorten der Deutschen. Er lässt sich ganz einfach im Räucherofen zubereiten und erhält so ein ausgefallenes Aroma. Zunächst wird ein schönes Lachsfilet mit Haut benötigt. Dieses gibt es im Fischfachgeschäft. Vor der Zubereitung ist es wichtig, dass alle Gräten entfernt sind. Im zweiten Schritt muss der Fisch eingesalzen werden. Dafür reicht einfaches Speisesalz. Achtung: Das Salz bitte nicht ins Fleisch reiben! Stattdessen wird der Fisch mit dem Salz bestreut, bis er komplett bedeckt ist. Dann gehört er in den Kühlschrank, bis er sein Wasser verloren hat. Nun muss der Lachs gut abgewaschen werden – es sollte kein Salz am Fisch verbleiben. Schon kann der Lachs in den Räucherofen.

Lachs wird am besten im Liegen geräuchert werden, mit der Hautseite nach oben. Je nach Masse, verbleibt der Fisch zwischen 1,5 Stunden (500 Gramm Fisch) und 4 Stunden (2,5 Kilo Fisch) im Räucherofen. Nach dem Räuchern verpackt der Grillmeister den Fisch mit Frischhaltefolie und lagert ihn für 48 Stunden im Kühlschrank. So kann das Raucharoma sich perfekt entfalten. Danach ist der Räucherlachs bereit, verzehrt zu werden.

Süße Rezeptideen vom Grill

Nicht nur herzhafte, sondern auch süße Speisen lassen sich problemlos auf dem Holzkohlegrill umsetzen. Bratapfel schmeckt beispielsweise nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Hierfür wird ein frischer Apfel in eine feuerfeste Form gegeben. Nach Wunsch mit ein paar Gewürzen (beispielsweise Zimt oder Rosinen) versehen und für kurze Zeit in den Holzkohlegrill mit Deckel schieben. Andernfalls muss der Apfel abgedeckt werden, damit sich das Aroma richtig entfalten kann. Als Topping eignen sich nach dem Herausholen etwas Honig oder Vanillesoße, um diese süße Leckerei als kleines Dessert genüsslich zu verspeisen. Im Hochsommer wirkt Vanilleeis dem warmen Apfel perfekt entgegen.

Smarte Grills können mehr

Wer sich im 21. Jahrhundert einen neuen Grill oder Räucherofen anschafft, achtet natürlich auf die Extras. Heutzutage können die Geräte mehr als nur heiß werden. Viele arbeiten mit Digitalanzeigen und lassen die Temperatur gradgenau einstellen. In Verbindung mit einer Smartphone-App können die modernen Geräte sogar die genaue Gardauer für bestimmte Rezepte lernen und geben Bescheid, sobald Fleisch und Fisch fertig sind. So machen das Grillen und Smoken gleich noch mehr Spaß!

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