Saftkur – der “Reset-Knopf” für den menschlichen Organismus

Smoothie
Foto: marijana1 auf Pixabay

Detox – Das steckt hinter der Saftkur.

Unsere Tage sind strikt durchgeplant und zwischen Arbeit, Familie und Freizeitaktivitäten bleibt kaum noch Zeit. Dementsprechend kann es eine zusätzliche Belastung sein, den Haushalt zu managen und drei vollwertige Mahlzeiten zuzubereiten. Warum also nicht aufs Kochen und Vorbereiten verzichten und eine Zeit lang Säfte genießen? Die Saftkur ist momentan voll im Trend und hat ihre Wurzeln bereits zu Christus Zeiten. Körper und Seele werden gereinigt und können sich von Fast Food, Alkohol und chemischen Zusätzen erholen. Spielen auch Sie mit dem Gedanken, ein Detox durchzuführen? Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen alles Wissenswerte rund um das Thema Saftkur vor.

Mehr als eine Diät

Die Saftkur ist ein Verzicht auf feste Nahrung und wird dementsprechend häufig als Diät deklariert. Dennoch kann eine Saftkur nicht generell als Diät deklariert werden, sondern eher als Kickstart für eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Besonders nach den Feiertagen ist ein solcher Detox sehr beliebt, da das schwere Essen aus dem Darm gespült und der Stoffwechsel angekurbelt wird. Durch den Kaloriendefizit und die Ernährungsumstellung reagiert der Körper dennoch mit einem Gewichtsverlust. Innerhalb weniger Tage können bis zu fünf Kilo verloren werden, weswegen der Saftkur wohl beständig der Name “Diät” anhängen wird.

Der optimale Zeitpunkt

Dem Körper wird bei der Saftkur ausschließlich Wasser, Obst und Gemüse zugeführt. Dies ist eine Umstellung, die in den ersten Tagen zu einem leichten Unwohlsein führen können. Es mangelt an Energie und Kopfschmerzen, Hungergefühl und schlechte Laune können an der Tagesordnung stehen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Detox an einem Wochenende zu starten. An diesen Tagen hat man in der Regel keine Verpflichtungen wie Arbeit, Freizeitaktivitäten etc. die eine körperliche und geistige Belastung voraussetzen. Hat man den herausfordernden Start geschafft, hat sich der Körper schnell an die Ernährungsumstellung gewöhnt und funktioniert wie üblich.

So funktioniert die Saftkur

Nicht jeder Körper ist dafür gemacht, den Detox ohne Probleme wegzustecken. Aus diesem Grund bietet es sich an, die Saftkur in mehrere Phasen einzuteilen.

Vor der Saftkur

Bevor das eigentliche Fasten beginnt, sollte man den Körper langsam an die Umstellung heranführen. Es bietet sich an, zwei Entlastungstage einzulegen, die den Körper auf den kommenden Nahrungsentzug vorbereiten. Während dieser Vorbereitungszeit sollte man auf Zucker, tierische Produkte, künstliche Zusatzstoffe, Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten. Stattdessen sollte der Magen mit veganen Lebensmitteln gefüllt werden. Nüsse, Gemüse, Wildreis, Obst und Naturreis eignen sich ausgezeichnet. Weiterhin müssen die Portionsgrößen bereits stark reduziert werden, um den Übergang zu erleichtern.

Außerdem wird dringend dazu geraten, den Detox mit dem Arzt des Vertrauens abzusprechen. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen, einem schwachen Kreislauf oder Mangelerscheinungen sollten eine solche Entscheidung nicht überhastet und ohne ärztliche Konsultation treffen.

Der Ablauf

Für die Saftkur existieren mittlerweile verschiedene Konzepte. Ursprünglich ersetzte man die Mahlzeiten mit jeweils 250 Milliliter Saft, um den Körper mit Nährstoffen und Energie zu versorgen. Die Zeit zwischen den Säften konnte man überbrücken mit Wasser, ungesüßtem Tee und Gemüsebrühe. Mittlerweile haben sich jedoch verschiedene Anbieter und Unternehmen auf die Saftkur spezialisiert. Dementsprechend kann die Anzahl der erlaubten Säfte pro Tag variieren. Meistens werden sechs Säfte à 500 ml angesetzt, die je nach Lust und Laune verzehrt werden können.

So reagiert der Körper auf die Saftkur

Es liegt klar auf der Hand, dass der Verzicht auf feste Nahrung zu einem schnellen Gewichtsverlust führt. Die verminderte Kalorienaufnahme und die erhöhte Vitamin- und Nährstoffaufnahme kurbelt die Fettverbrennung und den Stoffwechsel an und lässt die Pfunde in kürzester Zeit schmelzen.

Weiterhin wird der Körper von Altlasten befreit und hat endlich die Zeit, um Giftstoffe auszuscheiden. Es findet eine Darmreinigung statt, wodurch sozusagen der “Reset-Knopf” des Körpers gedrückt wird. Der menschliche Organismus erhält die Möglichkeit, neu anzufangen und die Funktionen und Leistungen werden optimiert.

Allerdings sollte auch darauf hingewiesen werden, dass der Mangel an Proteinen und Fetten auf lange Sicht nicht gesundheitsfördernd ist. Man fühlt sich schlapp und energielos, weswegen Kopfschmerzen und Schwindel die Folge sein könnten. Aus diesem Grund wird empfohlen, den Detox auf eine Dauer von sieben Tage zu begrenzen.

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